BMW sorgt sich um US-Markt

München – BMW rechnet mit schwierigen Zeiten in den USA. „Der US-Markt wird 2016 bestenfalls stagnieren“, sagte Vertriebschef Ian Robertson der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Wahrscheinlich werde der Markt sogar etwas schrumpfen.

„Wir selbst arbeiten daran, die Lagerbestände bei unseren Händlern deutlich zu reduzieren“, sagte Robertson. Andere Marken versuchten, weiterhin Fahrzeuge in den Markt zu drücken. „Über kurz oder lang wird das den Markt unter Druck setzen.“

Der US-Fahrzeugabsatz von BMW war von Januar bis Mai 2016 um 7,9 Prozent gesunken. Damit entwickeln sich die USA neben Südamerika und Russland zum nächsten Problemmarkt. Lediglich in Europa steigen die Absatzzahlen weiterhin.

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