Bochumer Opel-Betriebsrat will Stellenabbau abfedern

Rüsselsheim/Bochum – Vor der wichtigen Beratung der Einigungsstelle zum Stellenabbau bei Opel Bochum am 3. Mai appelliert der Betriebsrat an Unternehmenschef Stracke. „Es wird sicher einen gewissen Personalabbau geben. Wir leben hier ja nicht unter einer Käseglocke“, sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Neben der bereits vorgeschlagenen Arbeitszeitverkürzung von 35 auf 30 Stunden sollen nach Vorstellung des Betriebsrates ein neues Altersteilzeitprogramm und verstärkte Wiedereingliederung von vorher ausgelagerten Prozessen möglichst viele Stellen erhalten.

Einenkel hofft nun vor dem Produktionsstart des neuen Zafira im Herbst auf das Einlenken des neuen Opel-Vorstandschefs Karl-Friedrich Stracke. „Da braucht es eine eingespielte Mannschaft, die man nicht auseinanderreißen sollte“, betonte der Betriebsrat.

In Bochum sollen auf Druck der Opel-Muttergesellschaft GM nach 600 Arbeitsplätzen im Vorjahr in diesem Jahr weitere 1.200 Jobs wegfallen.

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