Bosch baut Einkauf um

 Zentrale Beschaffung in Kfz-Technik soll Wettbewerb intensivieren

Stuttgart – Bosch hat den bislang zersplitterten Einkauf der Kfz-Technik-Sparte zentralisiert. Dies berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Ein wesentlicher Ansatz ist die weltweite Bündelung des Einkaufsvolumens nach Materialfeldern“, zitiert das Blatt Albin Ettle, Chef Automotive-Einkauf. Diese Abteilung mit rund 2.600 Mitarbeitern weltweit wurde zum Monatsbeginn neu geschaffen und vergibt jährlich Aufträge im Wert von etwa acht Milliarden Euro. Bislang hatten alle Geschäftsbereiche innerhalb der Sparte eigene Einkaufsabteilungen, nun will Bosch außerdem Doppelarbeit vermeiden.

Zudem soll der Wettbewerb intensiviert werden: „Wir werden zu allen Vergabeentscheidungen mindestens zwei geeignete Lieferanten heranziehen. Aber natürlich wollen wir weiter mit unseren bevorzugten Partnern zusammenarbeiten.“
Vom neuen Zentraleinkauf, der in Stuttgart angesiedelt ist, werden weltweit 3.900 Lieferanten betreut und die Beschaffung von sieben verschiedenen Materialfeldern in 22 Ländern gesteuert.

2010 lag der Umsatz der Kfz-Technik-Sparte der Bosch Gruppe bei 28,1 Milliarden Euro, der Gewinn vor Steuern betrug 2,3 Milliarden Euro.

Ähnliche Themen

Schreibe einen Kommentar