Category Archives: Auto

12Feb/09

BMW baut insgesamt 8.600 Jobs ab

Unter Berufung auf den BMW-Gesamtbetriebsrat in München berichtet die Zeitung weiter, der ursprünglich bis Ende des Jahres vorgesehene Abbau von 8.100 Stellen im In- und Ausland sei bereits vollzogen. Ein Sprecher des Managements bestätigte auf Anfrage der Automobilwoche, BMW liege bei den Kürzungen „hervorragend im Plan“. Zu aktuellen Zahlen wollte er sich aber noch nicht äußern.

Zunächst hatten Gewerkschafter mehrfach im Laufe des Jahres auf den schleppenden Stellenabbau hingewiesen. Daraufhin hatte der Konzern nach Angaben des Betriebsrates die „Öffnung des Abfindungsprogramms“ beschlossen. Damit hätten sich in den vergangenen Monaten auch Beschäftigte für Aufhebungsverträge bewerben können, die nicht gezielt von der Personalabteilung des Autoherstellers angesprochen worden waren. Nach Angaben von BMW wurden von Januar bis September dieses Jahres insgesamt 258 Millionen Euro für Aufhebungsverträge aufgewendet. In diesem Zeitraum waren 2.700 Arbeitsplätze von Festangestellten abgebaut worden, davon 2.200 im Inland.

BMW hatte im Herbst 2007 angekündigt, im Rahmen des Sparprogramms „Number One“ bis Ende dieses Jahres 5.000 Stellen von Zeitarbeitern sowie 3.100 Jobs von Festangestellten – davon 2.500 in Deutschland – sozialverträglich abzubauen.

12Feb/09

Toyota schraubt Produktionsvolumen herunter

Die Produktion des ebenfalls im britischen Burnaston gefertigten Kompaktwagens Auris hat Toyota bereits von Zwei- auf Einschichtbetrieb heruntergefahren. Das gleiche gilt für das Werk Adapazari in der Westtürkei, wo ebenfalls der Auris und der Corolla Verso montiert werden. Die Zukunft beurteilte Arashima im Gespräch mit der Zeitung skeptisch: „Wir haben die Talsohle noch nicht durchschritten“. Erst für 2010 rechnet der Toyota-Manager mit einer Erholung des gesamten Marktes.
Toyota will im kommenden Jahr insgesamt 18 neue oder überarbeitete Modelle auf dem europäischen Markt einführen und erhofft sich davon eine Absatzsteigerung. „Das wird uns sicher helfen, einen höheren Marktanteil zu erzielen“, betonte Arashima. Exakte Zahlen wollte er jedoch nicht nennen.

12Feb/09

Händler würden Opel kaufen

So sei das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim darauf ausgelegt, Fahrzeuge für den gesamten Konzern zu konzipieren. Zudem wäre durch einen Kauf noch nicht sichergestellt, wer die Milliarden schweren Investitionen in künftige Produkte wie beispielsweise den neuen Astra oder die nächste Generation des Meriva aufbringt. Opel-Vertriebschef Thomas Owsianski bekräftigte vor den Vertriebspartnern, dass Opel „nicht vor dem Aus“ stünde. Allerdings schiebe der Konzern derzeit einige Investitionen auf, die nicht unmittelbar mit dem Kerngeschäft in Verbindung stünden. „Die neue Kennzeichnung der Betriebe beispielsweise oder die Modernisierung der IT hat nicht mehr die Priorität wie noch vor einigen Wochen“, sagt Owsianski. Dadurch solle den Händlern die Konzentration auf den Verkauf erleichtert werden.

Zu den Opel-Vertriebspartnern gehören über 2.000 Verkaufs- und Servicestützpunkte allein in Deutschland, die rund 35.000 Mitarbeiter beschäftigen.

12Feb/09

Daimler baut 570 Arbeitsplätze in Gaggenau und Rastatt ab

Zu einer Gesamtzahl und deren Verteilung auf die einzelnen Standorte wollte eine Sprecherin keine Stellung nehmen. Insgesamt werden in den nächsten drei Monaten in der Region Gaggenau über 1.000 befristete und Leiharbeitsverhältnisse ausgelöst, sagte Roman Zitzelsberger, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Gaggenau. Die „Dimension und Geschwindigkeit der Entwicklung“ habe die Gewerkschaft überrascht, hieß es. Neben Daimler bauten in der Region auch kleine und mittelgroße Zulieferer massiv solche Stellen ab.

12Feb/09

Porsche will längere Laufzeit des neuen VW Golf

Vom Aufsichtsratstreffen erhofft sich Porsche zudem die Auflösung eines Ausschusses für besondere Geschäftsbeziehungen. Das Gremium soll verhindern, dass der Technik-Transfer von Audi an Porsche zulasten der Ingolstädter VW-Premiummarke läuft. Daher blickt die VW-Führung um Martin Winterkorn mit „größter Anspannung“ auf die Sitzung, sagte ein Vertrauter des Konzernchefs. „Die Planungsrunde 57 und die künftige Zusammenarbeit mit unserem Großaktionär Porsche sorgen für Brisanz in der Agenda“.

Ferner zeichnet sich bereits vor der Sitzung ab, dass die Produktion des Kleinwagens Up nicht wie zunächst vorgesehen an das Werk Vrchlabí der tschechischen VW-Tochter Skoda vergeben wird. Ein Grund ist die massive Verteuerung der tschechischen Krone. VW sucht daher in Mitteleuropa nach neuen Optionen für die Ende 2010 startende Montage des Up. Gute Chancen auf einen entsprechenden Ausbau hat dabei die VW-Fabrik im slowakischen Bratislava, da die Nachfrage der dort hergestellten schweren Geländewagen Touareg und Audi Q7 rückläufig ist. Auch die Pläne für den Wachstumsmarkt Indien werden überprüft. So erfüllt das Pkw-Projekt „Polo International Markets“ noch nicht die strengen Kostenvorgaben. Ein VW-Sprecher bezeichnete die Informationen der Automobilwoche auf Anfrage als „Spekulationen“