Category Archives: Computer

13Feb/09

Virenschreiber setzen auf Obama

Allerdings führen sämtliche Links auf den Seiten zu einer Datei namens speech.exe, hinter der sich verschiedene Mitglieder der Wurm-Familie Waledec verbergen. Diese sammeln auf dem infizierten Rechner Mail-Adressen und verschicken diese in verschlüsselter Form an verschiedene Server. Aus dem Netz entfernen lassen sich die Fake-Seiten und der Wurm nicht so leicht, da McAfee zufolge die DNS-Einträge stetig geändert werden, um neue Server anzusteuern. Dieses Fast Flux genannte System kann auch mehrstufig aufgebaut werden, um Anfragen über mehrere Systeme zu leiten. Die Server im Hintergrund bleiben dadurch versteckt.

Zugleich ist auch der sogenannte Downadup-Wurm im Netz weiter auf dem Vormarsch. Nach Angaben der Sicherheitsexperten von F-Secure sind bereits fast 9 Millionen Rechner befallen. Selbst bei den Virenexperten löst die schnelle Verbreitung von Downadup alias Conficker Verwunderung aus. Innerhalb von vier Tagen hätte der Wurm rund 6,5 Millionen neue Systeme infiziert und war damit auf mehr als 8,9 Millionen Systemen zu finden.

13Feb/09

ICQ-Mails nicht über POP3 oder IMAP abrufbar

Unter icqmail.com hatte ICQ in der vergangenen Woche einen Mail-Service mit unbegrenztem Speicherplatz gestartet. Dieser soll für alle Nutzern offen sein und nicht nur auf die des Messengers beschränkt werden. Auch bei der Namenswahl sei man nicht an seinen ICQ-Namen gebunden.
Hinter dem Mail-Dienst von ICQ steckt der Mutterkonzern AOL, weshalb sich die Funktionen des neuen Mailangebots ähneln. Ein Spam-Filter sortiert Werbemails aus, und ein Nachrichtenfilter kann die Mails im Posteingang nach frei definierbaren Regeln mit unterschiedlichen Farben kennzeichnen, um dem Nutzer die Orientierung zu erleichtern.
Ins Mailsystem hat man einen Online-Kalender integriert. Dieser lässt sich ebenso wie die Mails über eine Suche durchforsten.

13Feb/09

Bitkom: Verhaltener Optimismus trotz Krise

Scheer rief dazu auf, im Augenblick „auf Sicht zu fahren“ und fügte hinzu: „Dadurch, dass wir nur eine große Nebelwand vor uns sehen, hat es keinen Sinn, jetzt auf Gas zu drücken oder auch auf die Bremse absolut zu drücken, sondern wir müssen vorsichtig fahren.“ Das von der Koalition beschlossene Konjunkturpaket sei ein richtiger Schritt. „Wir wünschen uns, dass nicht nur in Stein und Beton und Blech investiert wird im Rahmen des Investitionsprogramms, sondern auch in Brain“, betonte Scheer. Investitionen „in die Köpfe, in die Ausbildung junger Leute“ sowie „in die Modernisierung unseres Bildungssystems“ würden die Grundlage für einen künftigen Wachstumsschub schaffen. „Wir wissen, dass viele Schüler nur ganz wenig Ausbildung in Informatik, im Einsatz von Computern haben. Und dass wir auch in Universitäten die Labors mehr mit Informationstechnik ausstatten müssen und das bedeutet, dass wir damit auch die Grundlage schaffen für einen nächsten Wachstumsschub“, sagte der Bitkom-Präsident.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., Bitkom, vertritt insgesamt 1.200 Unternehmen. Davon sind etwa 900 Direktmitglieder mit einem Umsatz von etwa 135 Milliarden Euro und 700.000 Beschäftigten.

13Feb/09

Strom sparen im Büro

Die größten Watt-Zahlen benötigen aber nach wie vor die Rechner selbst. Daher sollte man in größeren Arbeitspausen den PC herunter fahren. Zudem empfiehlt es sich, schon beim Kauf zu überlegen, ob es die Highend-Maschine mit starkem Prozessor, großem Netzteil sowie leistungsfähiger Grafikkarte sein muss. Für einfache Büroarbeiten sowie Surfen im Internet sollte man keinen Spiele-PC anschaffen.
Außerdem lassen sich über das BIOS entsprechende Einstellungen zum Energiesparen vornehmen. Je nach Prozessor-Hersteller gibt es Funktionen wie PowerNow (AMD) oder SpeedStep (Intel).

Nach Erhebungen des IT-Beratungsunternehmens Experton Group für IT im Unternehmen (www.IT-im-Unternehmen.de) fallen 40 bis 60 Prozent des Stromverbrauchs für die IT-Infrastruktur in Firmen außerhalb der Rechenzentren an. Da die Energiekosten in der Regel im Facility-Management angesiedelt seien, werde dem Thema Stromverbrauch der IT in den Unternehmen noch viel zu selten die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet. Fragen nach der passenden Ausstattung für den „grünen“ Einkauf enthalten kostenlos im Internet verfügbare Leitfäden. Wer die besten Geräte lieber online suchen möchte, kann die Datenbank des Energy-Star  nutzen, einem internationalen Kennzeichnungsprogramm für Heim- und Firmenanwendungen sowie für öffentliche Einrichtungen.