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15Mai/09

O-Ton + Magazin: Versorgungslücken im Gesundheitswesen

Dennoch fehlten die Spezialisten, betonte KKH-Allianz-Chef Ingo Kailuweit:

O-Ton: An einem Beispiel kann man das sehr deutlich machen – wir haben ungefähr 500 Rheumatologen in der Bundesrepublik, wir bräuchten ungefähr 1.500. Also fast 1.000 Rheumatologen zu wenig. Das Ergebnis sind Wartezeiten von bis zu vier Monaten. Von daher müssen wir umdenken, es fehlen in vielen Fällen wirklich Spezialisten für Krankheitsbilder. – Länge 20 sec.

Die Bedarfsplanung für Ärzte müssen den jeweiligen Regionen angepasst werden. So lasse sich anhand der Patientenzahlen genau festlegen, wie viele Rheumatologen oder Diabetologen beispielsweise in einer Region benötigt würden.

 

Magazinbeitrag: Versorgungslücken im Gesundheitswesen

Die Schlagzeilen sind bekannt und täglich nachzulesen: „Immer mehr Ärzte und doch zu wenig“ oder „Schlampereien auf der Intensivstation“. Die Qualität der Gesundheitsversorgung muss endlich verbessert werden – nicht mehr und nicht weniger hat sich die KKH-Allianz auf die Fahnen geschrieben. Denn gerade bei Volkskrankheiten wie Diabetes, Herzbeschwerden oder Rheuma mangelt es in Deutschland an Spezialisten.

Text:

Eigentlich ist es paradox – ein Arzt versorgt in Deutschland im Schnitt 261 Einwohner. In anderen Ländern haben die Mediziner deutlich mehr Patienten. Allerdings: Es fehlen die Spezialisten, sagt KKH-Allianz-Chef Ingo Kailuweit:

O-Ton: An einem Beispiel kann man das sehr deutlich machen – wir haben ungefähr 500 Rheumatologen in der Bundesrepublik, wir bräuchten ungefähr 1.500. Also fast 1.000 Rheumatologen zu wenig. Das Ergebnis sind Wartezeiten von bis zu vier Monaten. Von daher müssen wir umdenken, es fehlen in vielen Fällen wirklich Spezialisten für Krankheitsbilder. – Länge 20 sec.

Und Hausärzte können bestimmte Behandlungen oft nicht leisten. Wenn dann mangels Spezialwissen die falsche Therapie erfolgt, leidet der Patient weiter unter seinen Beschwerden, auch die Kosten explodieren. Zum Beispiel: eine Dosis Betablocker kostet gerade mal 14 Cent am Tag, die Behandlungskosten beim Schlaganfall aber 40.000 Euro.
Daher will die KKH-Allianz die Bedarfsplanung für Ärzte verändern – und den jeweiligen Regionen anpassen:

O-Ton: In der Praxis kann das so aussehen, dass die Krankenkassen aufgrund ihres Bedarfes – weil wir wissen, wie viele Patienten wir haben – gemeinsam für die Region ermitteln, wie viele Rheuma-Kranke wir haben, wie viele Diabetiker wir haben und dann festlegen, in welcher Quote wir in Berlin beispielsweise Rheumatologen oder Diabetologen benötigen. – Länge 16 sec.

Ärzte müssten sich der rasant ändernden Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen und den entsprechenden Beschwerden anpassen, dazu gehöre auch eine entsprechend ausgebaute Fortbildung.

Absage.

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03Mai/09

O-Ton: Kunststofffenster und Denkmalschutz

Rechtsanwalt Swen Walentowski vom Deutschen Anwaltverein:

O-Ton: Voraussetzung für die vom Eigentümer gewünschte Genehmigung sei nämlich, dass das denkmalgeschützte Objekt nur geringfügig beeinträchtigt werde. D.h. hier waren es Holzfenster, die nachträglich eingebaut wurden, die erkennbar einen Fremdkörper darstellten. Deswegen darf er sie auch auswechseln. Anders wäre wahrscheinlich der Fall zu beurteilen gewesen, wenn es sich um die originalen Fenster gehandelt hätte. – Länge 20 sec.

Alle Infos zu diesem Urteil gibt es unter www.anwaltauskunft.de

 

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