Category Archives: O-Töne / Radiobeiträge

30Mrz/09

O-Ton-Paket: Schwindel – der Organismus fährt Karussell

„Ihnen gemeinsam ist die verlorene Sicherheit des Gleichgewichts oder der räumlichen Orientierung.“ Schwindelattacken sind tückisch. Sie gehen einher mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüchen und Herzrasen. Bei manchen Betroffenen halten die Beschwerden tagelang an, werden mitunter als existentiell bedrohlich empfunden. Was viele nicht wissen: Schwindel zählt zu den häufigsten Beschwerden überhaupt, in Deutschland ist jedes Jahr etwa ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung davon betroffen. An der Schlosspark-Klinik in Berlin gibt es eine spezielle Schwindel-Ambulanz, unterstützt von der Kaufmännischen Krankenkasse KKH.

Prof. Dr. Thomas Lempert, Chefarzt der Neurologie der Schlosspark-Klinik in Berlin, antwortet dazu im O-Ton.

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21Mrz/09

O-Ton-Paket + Magazin: „Das Produkt passt in die Zeit!“

Elmar Müller, Vorstand des Deutschen Verbands für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT), antwortet auf folgende Fragen:

1. Sie sind Anlaufstation für Verbraucherbeschwerden – die meisten über die Deutsche Post?

„In der Tat. Natürlich. Dort wo die Mengen sind, gibt es in der Tat die meisten Beschwerden. Wobei die Beschwerden in der Regel nicht der Grund des Ärgernisses sind. Jeder sieht ein, dass bei den Mengen, die verschickt werden – das sind am Tag meines Wissens rund 6 Millionen Pakete und Päckchen – dass da einmal was wegkommt. Aber die Art und Weise, wie man bei Beschwerden als Kunde gelegentlich behandelt wird, die verursacht Ärger.“

2. Was sind das für Klagen oder Beschwerden, wie sehen die in der Regel aus?

„Die meisten Klagen, die wir auch als Verbraucherverband bekommen sind Klagen, die konkrete Beschreibungen der Empfänger enthalten. Nach dem Motto: obwohl ich tagsüber den ganzen Tag gewartet habe, finde ich abends eine Benachrichtigungskarte. Ich bin mir sicher, der Paketzusteller hat nicht einmal geklingelt. Das trifft auch immer wieder zu, manche Paketzusteller haben das Paket gar nicht dabei, sondern springen schon mit der roten Karte aus dem Auto und werfen sie in den Briefkasten.“

3. Welche Vorteile hat das neue Shop2Shop Modell von Hermes?

„Zum einen: Der Empfänger weiß, dass ein Paket da ist und kann es – wann er will – in seiner direkten Umgebung abholen. Zweitens: es ist billiger und – insgesamt gesehen – sicherer, weil dieser Weg durch weniger Hände geht.

4. Shop2Shop ist also der richtige Weg – trotz Finanzkrise?

„Genau ein solches Produkt erwartet man in einer schwierigen Zeit. Es hat zahlreiche Vorteile … as Modell reagiert auf die Erfordernisse der Bürger. Insofern denke ich, dass es in die Zeit passt.“

Shop2Shop von Hermes – einfacher und billiger: Das S-Paket kostet ab Montag nur noch 3 Euro 65.

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18Mrz/09

O-Ton-Paket: Karlsruhe urteilt über Unterhalt

Swen Walentowski, Pressesprecher des Deutschen Anwaltvereins, antwortet aiuf folgende Fragen:

1.    Was haben die Richter genau entschieden?
2.    Was bedeutet das für den Fall der Berliner Lehrerin?
3.    Ist das Urteil allgemeingültig?

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18Mrz/09

O-Ton: Änderungen in Flensburg

Dafür soll sich die Frist, innerhalb derer die Punkte verfallen, nicht mehr automatisch um jeweils weitere zwei Jahre verlängern, wenn neue Einträge hinzukommen. Verkehrsrechtsanwalt Henner Hörl vom Deutschen Anwaltverein sieht das positiv für Autofahrer.

 

O-Ton:

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16Mrz/09

O-Ton + Magazin: Bei Motordefekt andere Fahrer warnen

Bettina Bachmann von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein:

O-Ton: Ein Autofahrer merkt auf der Autobahn, er wird immer langsamer und verliert immer mehr an Geschwindigkeit. Er wechselt deswegen die Fahrspur, also von der linken auf die rechte Fahrspur. Dadurch, dass er immer langsamer wird, kommt es zu einem Auffahrunfall. Grundsätzlich gilt ja, wenn es hinten kracht, gibt es vorne Geld. Und so dachte auch der Autofahrer, dann soll der mir mal, der auf mich aufgefahren ist, meinen Schaden ersetzen. – Länge 22 sec.

Doch damit scheiterte er vor Gericht größtenteils, denn er hatte weder gehupt hatte noch die Warnblinkanlage eingeschaltet – darum musste der Kläger zwei Drittel des Schadens tragen.
Den ganzen Fall zum Nachlesen findet man unter www.verkehrsrecht.de.

Magazin: Bei Motordefekt andere Verkehrsteilnehmer warnen

Wenn der Wagen durch einen Motordefekt immer langsamer wird, muss der betroffene Autofahrer die anderen Verkehrsteilnehmer warnen. Kommt es ohne eine Warnung zu einem Auffahrunfall, muss er den größten Teil des Schadens tragen. So hat das Kammergericht Berlin entschieden.

Text:

Der Fall ereignete sich mitten auf einer viel befahrenen Autobahn, sagte Bettina Bachmann von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein:

O-Ton: SFX

O-Ton: Ein Autofahrer merkt auf der Autobahn, er wird immer langsamer und verliert immer mehr an Geschwindigkeit. Er wechselt deswegen die Fahrspur, also von der linken auf die rechte Fahrspur. Dadurch, dass er immer langsamer wird, kommt es zu einem Auffahrunfall. – Länge 12 sec.

O-Ton: SFX

Der Pannenfahrer war offenbar so mit sich und seinem defekten Wagen beschäftigt, dass er weder durch Hupen oder Warnblinker die anderen Autofahrer auf sein Dilemma aufmerksam gemacht hat.

O-Ton: Dann hat es geknallt und grundsätzlich gilt ja, wenn es hinten kracht, gibt es vorne Geld. Und so dachte auch der Autofahrer, dann soll der mir mal, der auf mich aufgefahren ist, meinen Schaden ersetzen. – Länge 10 sec.

Doch damit scheiterte er sowohl in der ersten als auch in der zweiten Instanz größtenteils. Bei einem Auffahrunfall spreche zwar viel für die Schuld des Auffahrenden. In diesem Fall müsse der Kläger aber zwei Drittel des Schadens tragen, entschied das Gericht. Bettina Bachmann:

O-Ton: Weil es sagt, es war für den hinten Fahrenden ja nicht erklärbar, dass er so langsam wird – der vor ihm Fahrende – aufgrund eines Motorschadens. Also hätte derjenige, der den Motorschaden hatte, durch Warnblinker oder Hupen darauf aufmerksam machen müssen, dass er immer mehr an Geschwindigkeit verliert. – Länge 15 sec.

Den ganzen Fall zum Nachlesen – und den passenden Verkehrsanwalt für alle Fälle – findet man unter www.verkehrsrecht.de. Denn solch ein Motorschaden passiert schneller als man denkt.

Absage.

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