Category Archives: Politik

13Feb/09

Schröder fordert türkischstämmigen Bundesminister

Schröder verlangte ferner eine „noch engere Abstimmung zwischen Europa und den USA bei der Bewältigung der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise“. Ansonsten wäre die Gefahr starker Wettbewerbsverzerrungen gegeben. Die europäischen Staaten sollten sich an den Plänen der neuen US-Administration orientieren. Er gehöre nicht zu jenen, die einen ökonomischen Niedergang Amerikas prophezeien, fügte Schröder hinzu. Die Wirtschaft in den USA werde sich schneller erholen als in den europäischen Staaten: „Wir unterschätzen die Flexibilität der amerikanischen Wirtschaft und vor allem die Wettbewerbsvorteile der US-Finanzbranche, die sich aus den enormen staatlichen Programmen ergeben.“  
Der Ex-Kanzler, der heute für eine Gasprom-Tochterfirma tätig ist, mahnte zudem neue abrüstungspolitische Initiativen und eine Wiederbelebung des Dialogs zwischen den USA und Russland an. „Die Aussetzung des Nato-Russland-Rats durch den Nato-Generalsekretär war schlicht dumm.“ Dies lasse sich aber korrigieren und zurücknehmen. „Außerdem sollte sich die Nato endgültig von dem Ansinnen verabschieden, Georgien und die Ukraine aufzunehmen“, forderte Schröder.

13Feb/09

Jetzt die Goldreserven verkaufen

Die Goldreserven seien ja gerade für den Krisenfall angehäuft worden. Kampeter kritisiert zugleich, dass die Bundesregierung mit der massiven Neuverschuldung ihren Spielraum für eine Steuerreform stark eingeengt habe: „Bei der Größenordnung der Verschuldung, die wir mit dem Konjunkturpaket II erreichen, sind alle Möglichkeiten zu Steuersenkungen ausgereizt.“  Deutschland verfügt nach den USA über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der Schatz von gut 3400 Tonnen hätte derzeit einen Marktwert von etwa 65 Milliarden Euro. In den vergangenen Monaten ist der Goldpreis infolge der Finanzkrise stark gestiegen. Finanzpolitiker kritisieren das Horten des nationalen Goldschatzes bereits seit längerer Zeit, weil das Gold für die Bundesrepublik keine Zinsen abwirft. Deutschland verzichte dadurch jedes Jahr auf Milliardenerlöse.

13Feb/09

KKH kündigt weitere Fusionen an

„Dies Modell habe Zukunftscharakter, unabhängig davon, wie die politischen Entscheidungen fallen werden“, betonte Kailuweit. „Wir sind mit der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung in einer Kooperation so aufgestellt, dass wir sehr schnell darauf reagieren können.“ Nach Kailuweits Worten werde sich die Fusionswelle fortsetzen, vermutlich bis 2011 könnte die prognostizierte Zahl von nur noch 50 bis 80 Krankenkassen in Deutschland erreicht sein.

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit rund zwei Millionen Versicherten, die Betriebskrankenkasse der Allianz Gesellschaften (kurz: BKK Allianz) ist eine eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit derzeit über 100.000 Versicherten.

Das Video sowie der ausführlichere Audio-Podcast zum Interview mit Ingo Kailuweit stehen Ihnen kostenlos zum Download unter www.vitafil.de zur Verfügung.

13Feb/09

KKH attackiert Gesundheitsfonds scharf

Nach Kailuweits Worten ließen sich Kosteneinsparungen und bessere Qualität bei der Versorgung der Patienten in Einklang bringen. Neben der weiteren Spezialisierung von Krankenhäusern sollten ambulante und stationäre Versorgung besser miteinander verknüpft werden. In den meisten Artpraxen stünden oft die gleichen Diagnostikgeräte. „Das kostet alles Geld, was auch bezahlt werden muss.“ Zudem unterstrich Kailuweit seine Forderung, Ärzte und Krankenhäuser müssten sich an ihrer Qualität messen lassen: „Das heißt, es muss die Diskussion geführt werden: Welcher Arzt und welches Krankenhaus ist gut, hat eine hohe Behandlungsqualität und wo ist das weniger der Fall.“
Weitere Einsparungen seien bei Arzneimitteln durchaus machbar. Die Preise für Medikamente seien in der Bundesrepublik am höchsten. „Im europäischen Ausland oder auch weltweit sind völlig andere Preis auf dem Markt. Das heißt also hier werden die Rahmenbedingungen genutzt, um die Rendite der Pharmaindustrie zu erhöhen“, betonte Kailuweit.
Der nun geltenden einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent wird nach Einschätzung des KKH-Chefs nicht lange Bestand haben: „Zurzeit geben wir immer drei Zehntel pro Jahr mehr aus als wir an Einnahmensteigerung haben. Das kann man nicht unbegrenzt machen, irgendwann muss man politisch Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass das gestoppt wird.“

13Feb/09

Automobilwoche bleibt Nummer 1

Die exklusive Berichterstattung über den geplanten Stellenabbau bei der Werkstatt-Kette ATU fand ebenfalls ein großes Medien-Echo. Weitere Themen waren der Stellenabbau bei BMW,  die Einführung der 30-Stunden-Woche bei Mercedes-Benz oder die Produktionskürzungen von Toyota in Europa. „2008 hat das Redaktionsteam der Automobilwoche damit erneut seine Kompetenz und Nachrichtenstärke unter Beweis gestellt. Kein anderes Medium hat das Ohr so nah an der Automobilindustrie, am Handel und an den Zulieferern“, sagte Automobilwoche-Chefredakteur Guido Reinking. „Auch 2009 können unsere Leser von uns zahlreiche exklusive Nachrichten erwarten, die es so nirgendwo sonst zu lesen gibt.“
Gezählt wurden die 120 Zitate auf den Politik- und Wirtschaftsseiten von folgenden Printmedien:  Berliner Zeitung, Bild-Zeitung, Die Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Sächsische Zeitung, Süddeutsche Zeitung, taz, Tagesspiegel, Die Zeit, Focus, Rheinischer Merkur, Spiegel, Stern, Super Illu, Bild am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Welt am Sonntag, Financial Times Deutschland und Handelsblatt.