Citroën strebt mit umstrittenen C4 Cactus stressfreies Auto an

 Paris – Citroën verteidigt das umstrittene Aussehen seines neuen C4 Cactus als Aufbruch in eine neue Ära. „Die Leute wollen inzwischen etwas anderes, als in einem Panzer zu sitzen. Sie wollen Raum zum Atmen, mit viel Licht, wo man sich einfach wohlfühlt“, sagte Citroën-Designer Alexandre Malval im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Wir bieten ein Auto ohne jede Aggressivität, das mit Geradlinigkeit Vertrauen schafft und Lust aufs Einsteigen macht.“

Das ursprüngliche Konzept für den Cactus sei noch viel weiter gegangen, sagte Malval. „Da hatten wir sogar ganz auf ein Cockpit verzichtet. Das ist sicherlich ein idealisierter Traum für Designer – aber die Kunden wollen jetzt noch nicht darauf verzichten.“ Die auffälligen „Airbumps“ des Cactus seien aus weichem Kunststoff gefertigt: „Die Airbumps sind keine Verzierung, sondern ein wirksamer Schutz gegen Kratzer und Dellen. Wir haben sie entwickelt, weil unserer Meinung nach ein Auto die Insassen vor unnötigem Stress bewahren sollte – und die Angst vor Beschädigungen ist durchaus auch ein hoher Stressfaktor für einen Autofahrer“, erklärte der Designer.

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