E-Autos für Skoda noch zu teuer

 Wolfsburg – Die tschechische VW-Marke Skoda lässt sich Zeit für ihren Einstieg in die E-Mobilität. „Für Skoda-Kunden ist der Preis heute noch zu hoch“, sagte Vorstandschef Winfried Vahland im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Wir werden warten, bis wir diese Technologie zu erträglichen Preisen anbieten können“. Die Skoda-Mutter VW stellt auf der IAA den stromgetriebenen Kleinwagen E-Up von Volkswagen vor – zu Preisen ab 26.900 Euro. VW-Konzernchef Martin Winterkorn schätzt: „Die reinen Elektrofahrzeuge wie der E-Up oder der E-Golf werden zunächst wohl eher Zweitwagen bleiben oder in Fuhrparks eingesetzt“.

Mit Blick auf das Jahr 2020, in dem die Bundesregierung eine Million E-Pkw im Straßenverkehr erwartet, erklärte Vahland: „Ein neuer Skoda Superb oder ein großes SUV sind als Plug-in-Hybrid denkbar“. Ein Hybrid verbindet Elektromaschine und Verbrennungsmotor.
Zur möglichen Montage von Skoda-Modellen bei der VW-Tochter Seat in Spanien sagte der Topmanager: „Bei allen Überlegungen kommt es darauf an, dass wir unsere Skoda-Stammwerke auslasten. Mit dem MQB ist die Produktion natürlich insgesamt flexibler geworden. Wann und wie wir diese Flexibilität nutzen, muss man im Detail prüfen“. Auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) basieren neben dem Octavia von Skoda auch Seat Leon, VW Golf und Audi A3.

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