Eberspächer wächst 2011 um 30 Prozent

 Esslingen – Abgastechnik- und Klimaspezialist Eberspächer hat im Geschäftsjahr 2011 den Umsatz um 30 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gesteigert. „Das Nettoergebnis wird über dem Vorjahr liegen und deutlich besser ausfallen als erwartet. Wir werden nicht weit von unserem Renditeziel von drei Prozent netto liegen“, kündigte Heinrich Baumann, geschäftsführender Gesellschafter des Zulieferers im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche an. Damit übertrifft Eberspächer erstmals wieder den Vorkrisenumsatz aus 2008, der bei 2,24 Milliarden Euro lag.

Im laufenden Jahr peilt der Esslinger Familienkonzern ein Wachstum von „unter zehn Prozent“ an. Trotz erheblicher Vorleistungen für die Nutzfahrzeug-Abgasnorm Euro-6 rechnet Baumann in diesem und dem kommenden Jahr mit zufriedenstellenden Renditen. Im Jahr 2014 will Eberspächer die Zielmarge von drei Prozent netto erreichen.
Nach krisenbedingten Verlusten 2009 ist Eberspächer im Geschäftsjahr 2010 mit einem Nettogewinn von 34,1 Millionen Euro wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Bei einem Umsatz von über 1,9 Milliarden Euro belief sich die Nettomarge auf 1,8 Prozent.

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