Infiniti verdreifacht Umsatz in Westeuropa und kündigt für 2016 neuen Absatzrekord an

Nissans Nobelmarke Infiniti peilt neue Absatzrekorde in Westeuropa an und will mit dem Kompaktmodell Q30 die deutschen Premiumhersteller Audi und BMW angreifen.

„Wir werden unser Ergebnis von 2015 multiplizieren“, sagte Nissan-Europa-Chef François Goupil de Bouillé im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Im ersten Quartal verdreifachten sich die Verkäufe europaweit auf gut 6.000 Autos, 4.000 davon waren Q30. In Deutschland sei der Absatz im letzten Quartal auf 863 Fahrzeuge ebenfalls verdreifacht worden. „Für uns gibt es eine Zeit vor und nach dem Q30 – das betrifft sowohl die Verkäufe und die Produkte wie auch die Reaktionen im Autohandel. Wir haben unser Marktpotenzial mit diesem Auto auf einen Schlag nahezu verdreifacht“, unterstrich der Manager.

Das sehr dünne Händlernetz, das bisherige Kernproblem der Marke in Westeuropa, werde deutlich ausgebaut, sagte Goupil de Bouillé. „Auch hier gibt es die Ära vor und nach dem Q30. Früher mussten wir um jeden Investor kämpfen, jetzt werden wir von interessierten Händlern angerufen.“

In Westeuropa kamen in den vergangenen zwölf Monaten 25 Infiniti-Zentren hinzu, derzeit gibt es 60 Stützpunkte. Mindestens 23 werden im laufenden Jahr hinzukommen. „Zudem stehen wir mit 30 weiteren Händlern in sehr fortgeschrittenen Gesprächen“, sagte Goupil de Bouillé.

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