Magazin: Glücksatlas 2015 – Arbeitszufriedenheit der Deutschen

Anmoderation: Deutschland ist erstmals seit zwei Jahren wieder etwas glücklicher geworden – und das in Ost und West. An der Spitze des regionalen „Glücksrankings“ steht erneut Schleswig-Holstein, am Ende der Skala liegt Mecklenburg-Vorpommern.

Zudem untersuchten die Forscher beim Glücksatlas 2015: Wie zufrieden sind wir mit unserer Arbeit und den Auswirkungen der Digitalisierung im Job? Mehr dazu jetzt.

Beitrag:

70 Prozent der Deutschen sind zufrieden mit ihrem Job, ergab die Umfrage. Jürgen Gerdes
Mitglied des Vorstands Deutsche Post AG:

O-Ton: Wir haben festgestellt, dass nur 5 Prozent unzufrieden mit ihrem Arbeitsplatz sind. Das ist natürlich auf der einen Seite immer noch zu hoch. Weil ich finde, man verbringt so viel Zeit mit der Arbeit, da muss man einfach mit aller Kraft versuchen und die Chance bekommen, einen glücklichen und zufriedenen Arbeitsplatz zu finden. – Länge 18 sec

Dabei zeigte sich auch: Der Einfluss der Digitalisierung wird überwiegend positiv bewertet. Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen meinen, ja – die Digitalisierung hat ihren beruflichen Alltag erleichtert, für lediglich 10 Prozent hat sie ihn erschwert. Und zwischen Zufriedenheit im Job und dem generellen Glücklichsein besteht ein direkter Zusammenhang, sagt Forscher Prof. Bernd Raffelhüschen.

O-Ton: Hier haben wir eine echte Kausalität. Und wir haben uns ja schon immer gewundert – nicht, dass diese Kausalität besteht, das ist nicht allein verwunderlich – aber dass diese Kausalität auch dann besteht, wenn ich nur von Arbeitslosigkeit in einen Minijob wechsele. Oder Teilzeitbeschäftigt werde – dann habe ich schon schon mal einen sehr, sehr großen Sprung in deutlich größere Lebenszufriedenheiten gemacht. – Länge 20 sec.

Für die Deutsche Post bedeuten diese Forschungsergebnisse: Wir sind bei der Digitalisierung auf dem richtigen Weg. Einerseits wird die Arbeit für die Zusteller mit Handscannern und flexiblen Paket-Services leichter. Auf der anderen Seite können Beschäftigte verstärkt zeitlich und örtlich flexibel arbeiten, sagt Jürgen Gerdes.

O-Ton: Was Teilzeitangebote angeht, was die Elternzeit angeht, was die Frage angeht, wie viel Präsenz brauche ich eigentlich im Büro. Wir interessieren uns sehr für die Art, was rauskommt und weniger für die Art, wie es halt passiert. Und dann hat man den ganzen Tag halt völlige Freiheit, um eine erstklassige Dienstleistung zu erbringen, was ja unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in hervorragender Weise halt tun. – Länge 23 sec.

Alle Ergebnisse der Umfrage unter Gluecksatlas.de.

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