Magazin: NGG startet „Initiative Lohngerechtigkeit: Was uns zusteht!“

Sie machen die gleiche Arbeit – und am Ende des Monats ist die Lohntüte bei Frauen dünner als bei ihren männlichen Kollegen. Die Gewerkschaft NGG will damit jetzt Schluss machen – und startet gemeinsam mit Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig die Initiative Lohngerechtigkeit per Gesetz – sofort!

Mehr dazu jetzt.

Beitrag:

Frauen verdienen in Deutschland rund 21 Prozent weniger als Männer. Frauen in Führungspositionen sogar 29 Prozent weniger, beklagt NGG-Chefin Michaela Rosenberger.

O-Ton: Es hilft nicht, hier und da ein bisschen auszubessern. Wir müssen bundesweit unsere Tarifverträge überprüfen. Weil Lohndiskrimierung sich auch in Tarifverträgen verstecken kann. – Länge 12 sec.

Insgesamt 3.500 Verträge will die Gewerkschaft in den nächsten Wochen und Monaten überprüfen – für mehr Einkommensgerechtigkeit. Unter eg-check.de können Tarifpartner oder Einzelne Verträge prüfen. Manuela Schwesig:

O-Ton: .

Zudem ist es auch nicht so leicht, über Einkommen zu sprechen – in manchen Arbeitsverträgen ist es sogar untersagt. Michaela Rosenberger:

O-Ton: Über Geld zu reden ist bei uns in Deutschland ein noch größeres Tabu als über Sex zu reden. – Länge 7 sec.

Und das macht sich mancher Chef auch zunutze. Beispiel Süßwarenindustrie: Ungelernte Frauen werden oft selbstverständlich nach der niedrigeren Gruppe A entlohnt, ungelernte Männer meist gleich in die höhere Gruppe B eingestuft. Sie gelten immer noch als Familienernährer. Doch die NGG hofft, diese Unterschiede zu beseitigen:

O-Ton: Ich habe drei Großnichten – 16,12 und 10 Jahre alt. Und wenn die Jüngste dann ins Berufsleben einsteigt, bin ich fest davon überzeugt, dass sie das bekommt, was ihr zusteht – nämlich genau so viel wie der Kollege. – Länge 15 sec.

Mehr dazu unter ngg.net.

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