Magazin: Überfallschutzkameras in Taxis

 Durchschnittlich von jedem zehnten Taxi wird im Jahr ein gewalttätiger Übergriff gemeldet, daher sollten die Wagen künftig mit sogenannten Überfallschutzkameras ausgerüstet werden. Denn – so Studien – mit Kameras an Bord ging die Zahl der Überfälle dramatisch zurück. Allerdings: Deutschlands Datenschützer sehen den Einsatz dieser Technik nicht so gern. Mehr dazu jetzt.

Beitrag:

Ein Standbild des Fahrgastes beim Einsteigen, dass nach der Fahrt wieder gelöscht wird. So lautet der Vorschlag der Datenschützer. Doch SPD-Verkehrsexperte Sören Bartol winkt ab:

O-Ton:

Ebenso bringt eine Aufnahme im Notfall wenig – wird ein Taxifahrer bedroht, könnte er ja einen Knopf drücken. Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes:

O-Ton:

Beim Test in Bremen sprachen sich auch 96 Prozent der Fahrgäste für das Kamerasystem aus. Martin Küppers von der Berufsgenossenschaft Transport und Verkehr:

O-Ton:

Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband plädiert daher bundesweit für eine Aufzeichnung von Standbildern alle 15 Sekunden. Sie sollten maximal 48 Stunden gespeichert werden, Taxis mit Videoüberwachung würden selbstverständlich deutlich gekennzeichnet. Mehr dazu unter bzp.org.

Absage xy, Berlin

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