Magazin und O-Ton: „Teach First Deutschland“ hilft Schülern

Das Thema Bildung ist in aller Munde, über den richtigen Weg zu mehr und besserer Bildung können Politiker trefflich streiten. Und dann gibt es Fälle, da werden einfach Fakten geschaffen – ohne lange zu reden oder zu streiten. Wir haben mit dem Mikrofon eine solche Initiative besucht.

Beitrag:

O-Ton: So, es gibt zwei Blätter, jeweils vorder- und rückseitig bedruckt. – Länge 6 sec.

Marly Barry ist heute mit ihrer siebten Klasse auf Exkursion gegangen, sie erkunden zwischen den Touristen in Berlins Mitte Spuren der Vergangenheit. Dennis ist vom Unterricht begeistert.

O-Ton: Sie macht den Wirtschaftskurs halt viel interessanter als Mathe und so. Mathe muss man immer nur Mathe rechnen – kann man nicht selbst entscheiden. – Länge 6 sec.

Auch Annika aus der Klasse ist voll des Lobes:

O-Ton: Einige Lehrer machen halt immer nur das eigene Thema und wir mögen es halt abwechslungsreicher. – Länge 5 sec.

Und was ist nun das Geheimnis von Marly Barry? Sie ist jung und keine ausgebildete Lehrerin, sondern Fellow. Das heißt, sie ist für zwei Jahre mit Unterstützung der Initiative „Teach First Deutschland“ als zusätzliche Lehrkraft im Einsatz, um die Chancen der Schüler zu verbessern:

O-Ton: In meinem Fall ist es so, dass ich sehr viel unterrichte. Also der Fokus ist ganz stark auf den Unterricht gesetzt. Ich ersetze keinen Lehrer, keine Lehrerin. Wir sprechen uns miteinander ab und haben so die Möglichkeit, die Schüler besser zu betreuen. – Länge 16 sec.

Torsten Menzel ist ebenfalls Fellow und hat sich Tricks für den Unterricht im Fernsehen abgeschaut:

O-Ton: Wenn man einfach eine Kamera hinstellt und eine Talkshow filmt, dann übt ein Schüler auch sehr schön: Wie argumentiere ich? Wie setze ich mich durch? Auf solche Methoden springt ein Schüler an und solche modernen Methoden zu verwenden haben wir bei Teach First zum Glück gelernt. – Länge 14 sec.

Unterstützt wird dieses Projekt für mehr Bildung unter anderem von der Deutschen Post/DHL. Rainer Wendt Zentralbereichsleiter bei der Deutschen Post DHL und unter anderem auch für das Programm GoTeach verantwortlich koordiniert es:

O-Ton: Ein Motiv ist: Wir wollen für die Gesellschaft nützlich sein. Und das andere Motiv ist: Wir wollen auch etwas Gutes für unser Unternehmen tun. Und beim Thema Bildung ist es so. Bildung ist Grundlage für die Entwicklung der jungen Menschen – egal, ob in Südafrika, in Argentinien, in Indien oder in Deutschland.– Länge 19 sec.

Möglicherweise steigt der eine oder andere Schüler dann beim „gelben Riesen“ ein. Vorerst aber geht der Unterricht mit den Fellows weiter:

O-Ton: Hört gut zu, damit Ihr die Fragen nachher beantworten könnt. Annika, Du bist dran. – Länge 5 sec.

Absage

O-Ton1: Teach First

Mit der Initiative „Teach First Deutschland“ soll Jugendlichen in Schulen geholfen werden, den Stoff besser zu bewältigen – und am Ende größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Junge Akademiker unterstützen dabei die Lehrer und haben oft wegen des geringen Altersunterschiedes einen anderen Zugang zu den Schülern.
Unterstützt wird dieses Projekt für mehr Bildung unter anderem von der Deutschen Post/DHL. Rainer Wend ist Zentralbereichsleiter bei der Deutschen Post DHL und unter anderem auch für das Programm verantwortlich.

O-Ton: Ein Motiv ist: Wir wollen für die Gesellschaft nützlich sein. Und das andere Motiv ist: Wir wollen auch etwas Gutes für unser Unternehmen tun. Und beim Thema Bildung ist es so. Bildung ist Grundlage für die Entwicklung der jungen Menschen – egal, ob in Südafrika, in Argentinien, in Indien oder in Deutschland.- Länge 19 sec.

Mehr Informationen dazu unter teachfirst.de.

O-Ton2: Teach First

Mit der Initiative „Teach First Deutschland“ soll Jugendlichen in Schulen geholfen werden, den Stoff besser zu bewältigen – und am Ende größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Junge Akademiker, so genannte Fellows, unterstützen dabei die Lehrer oder helfen bei den Hausaufgaben.
Marly Barry ist für zwei Jahre an einer Spandauer Schule dabei.

O-Ton: In meinem Fall ist es so, dass ich sehr viel unterrichte. Also der Fokus ist ganz stark auf den Unterricht gesetzt. Ich ersetze keinen Lehrer, keine Lehrerin, sondern ich bekomme meistens Teilungsgruppen. Das heißt eine Klasse mit 30 Schülern, die teilen wir. Dann bekomme ich 15, die andere Lehrerin 15. Wir sprechen uns miteinander ab und haben so die Möglichkeit, die Schüler besser zu betreuen. – Länge 25 sec.

Unterstützt wird dieses Projekt für mehr Bildung unter anderem von der Deutschen Post/DHL.

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