Magazin: Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft

Die GroKo in Berlin verteilt munter Geschenke, als ob es kein Morgen gäbe. Vertreter der Wirtschaft mahnen, insbesondere mit Blick auf den demographischen Wandel, sich vor dem „Verteilen“ auf das „Leisten“ zu besinnen.

Denn schon der Koalitionsvertrag verstößt mit seinen wirtschafts-, arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Teilen gegen die Grundregeln der Sozialen Marktwirtschaft. Mehr dazu jetzt.

Beitrag:

Es war die 100. PEAG-Personaldebatte, auf der das Thema Soziale Marktwirtschaft grundsätzlich debattiert wurde. Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, fordert daher:

O-Ton: …eine Wirtschaftspolitik, die nach den Prinzipien Wettbewerb, Markt und Leistung ausgerichtet ist, die dann aber einen sozialen Ausgleich braucht. Aber: Es gibt starke Tendenzen, stärker in Richtung Umverteilung zu gehen, stärker in Richtung Wohlfahrtsstaat – und das wird nicht tragen. Weil wir uns das gar nicht leisten können. – Länge 20 sec.

Dagegen sieht die Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Gefahren für das gesamte demokratische System, wenn Menschen nicht ausreichend an den Früchten ihrer Arbeit beteiligt werden.

O-Ton: Wenn man sich Untersuchungen anschaut, warum das so ist, dann steht an vorderster Stelle die Unzufriedenheit mit dem Sozialstaat. Und das bedeutet für mich, dass Schutzlücken geschlossen werden müssen. Und dass der Sozialstaat vielleicht auch einfacher verständlich werden muss. – Länge 15 sec.

Dazu gehört beispielsweise der Bürokratieabbau beim Beantragen von Unterstützungen. Gerd Galonska von der PEAG-Unternehmensgruppe hat gute Erfahrungen damit gemacht, Mitarbeiter mit Bonuszahlungen am Unternehmen zu beteiligen.

O-Ton: Wenn wir einen guten Job machen und am Ende Geld übrig bleibt, dann sollen die Mitarbeiter auch davon profitieren. Aber sie sehen dann auch, dass das durch Leistung entstanden ist und nicht dadurch, dass ich einfach da war oder irgendwie meinen Job gemacht habe, sondern dass wir gemeinschaftlich erfolgreich waren. Und so sehe ich das auch in der großen Politik. – Länge 20 sec.

Ausführlich dazu unter PEAG-online.de.

Absage.

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