Magazin: Neue Gefahren durch BPA

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Mittlerweile sind auch die Verbraucher sensibler geworden. Bei Umfragen, gerade bei jungen Eltern, erklären viele, dass sie auf das Schild „BPA-frei“ achten:

O-Ton: Bei meinem Kind – glücklicherweise hat sie nie eine Flasche genommen – ich habe immer Bedenken gehabt, ist das gut für sie. Bei Schnullern habe ich nur einen Kautschukschnuller gekauft. – Länge 10 sec.

Auch viele Studien, die es mittlerweile zu BPA gibt, beschäftigen sich mit den ersten Lebensmonaten und -Jahren. Prof. Gilbert Schönfelder von der Universität Würzburg:

O-Ton: Wir fokussieren und konzentrieren uns jetzt erst einmal auf Kinder und Neugeborene, weil wir glauben, dass deren hormonelles System ja erst in der Reifung ist. Der ganze Körper ist in der Reifung. Und wenn dann ein solcher Botenstoff ungewollt in den Körper gelangt, könnte es möglicherweise zu einem Risiko führen und wir gehen davon aus, dass möglicherweise ein Risiko besteht aufgrund der bis jetzt publizierten experimentellen Daten. Und auch aufgrund der jetzt mehr und mehr folgenden Daten beim Menschen. – Länge 30 sec.

Denn die ersten Schlagzeilen, die die Wissenschaftler mit ihren Untersuchungen hervor gerufen haben, gründeten sich allesamt auf Tierversuche. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass der Stoff von der Mutter weiter gegeben wird, sagt Prof. Schönfelder:

O-Ton: Eine Studie, die letzte Woche rausgekommen ist, hat bei Ratten zeigen können, dass von der Mutter während der Schwangerschaft der Metabolit übergeht. Und das heißt, in der Placenta, im Mutterkuchen, findet ein Abbauprozess statt. Der dazu führt, dass Bisphenol A, was von der Mutter biologisch inaktiv kommt, plötzlich wieder aktiviert wird. – Länge 23 sec.

Dieses Thema dürfte uns in Zukunft noch weiter mehr als heute beschäftigen. Daher gibt es im Internet auch einige Seiten, die Informationen dazu sammeln. Eine davon ist bpa-blog.de mit vielen Infos rund um Bisphenol A.

 

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