O-Töne + Magazin: Otto von Guericke-Preis 2014 verliehen

 Bundesweit sind viele Bauwerke so marode, dass sie nur eingeschränkt befahrbar sind. Sperrungen und Staus sind die Folge. Forscher haben nun ein Verfahren für Feuerverzinkung der Brücken entwickelt – das garantiert einen Korrosionsschutz von 100 Jahren.

Gestern Abend gab es dafür den Otto von Guericke-Preis 2014. Fabian Simonsen von der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Darmstadt sagte nach der Ehrung:

Download O-Ton Dennis Rademacher von der Technischen Universität Dortmund
Download O-Ton Ingenieur Peter Lebelt vom Institut für Korrosionsschutz Dresden
Download O-Ton Fabian Simonsen von der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Darmstadt

Magazin: Otto von Guericke-Preis 2014 verliehen

Sanierungsstau bei Brücken: Bundesweit sind viele Bauwerke so marode, dass sie nur eingeschränkt befahrbar sind. Sperrungen und Staus sind die Folge. Nach rund 25 bis 30 Jahren müssen Farben und Lacke erneuert werden, die Brücken vor Korrosion schützen. Ein neues Verfahren kann Abhilfe schaffen.

Beitrag:

Eigentlich ist die Technik ganz simpel – man muss das Feuerverzinken nur an Brücken mit ihren Schwingungen anpassen. Fabian Simonsen von der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Darmstadt:

O-Ton:

Zusammen mit zwei weiteren Ingenieuren hat er das Projekt ausgetüftelt, dass jetzt mit dem Otto von Guericke-Preis von der AIF – der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen – gewürdigt wurde. Dieses Netzwerk von 100 industriellen Forschungsvereinigungen aus allen Branchen mit 50.000 angeschlossenen Unternehmen sorgt mit dafür, dass Deutschland das Land der Ideen ist und bleibt. AIF-Präsidentin Yvonne Karmann-Proppert mit einem Beispiel aus der Pharmatechnik:

O-Ton:

Gern würde die AIF noch mehr Ideen und Projekte fördern – momentan gibt das der Etat nicht her.

O-Ton:

Und Preisträger Peter Lebelt ergänzt:

O-Ton:

Absage.

Download Magazin

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