O-Ton + Magazin: Ein gefährliches Tattoo

 Wer sich tätowieren lässt, muss Schmerzen und Gefahren in Kauf nehmen. So entschied das Landgericht Coburg. Dort hatte eine Frau knapp 8.000 Schadensersatz und Schmerzensgeld für ein Tattoo verlangt. Nach der Behandlung beim Tätowierer folgte nämlich eine Behandlung beim Arzt – Teile der Haut mussten ersetzt werden.
Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft:

O-Ton: Im Übrigen hatte sie auch die hygienischen Zustände in dem Studio bemängelt. Da haben die Richter gesagt: Naja, wenn Du nur dort, wo das Rotviolett ist allergisch reagierst, dann heißt das ja, wenn es nicht sauber ist, müsste es überall entzündet sein. Im Übrigen hat der Tätowierer diese Farben, die auch alle zugelassen waren – es gibt eine entsprechende Verordnung seit 2009 und rechtliche Rahmenbedingungen für Tattoostudios – sei alles nach den Regeln der Kunst und nach den Vorschriften erfolgt. – Länge 22 sec.

Mehr zu diesem Fall unter www.anwaltauskunft.de.

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Magazin: Ein gefährliches Tattoo

Wer sich tätowieren lässt, muss Schmerzen und Gefahren in Kauf nehmen. Bekannt ist, dass sich die betroffenen Hautteile entzünden können. Tritt das ein, darf man jedoch dafür nicht unbedingt den Tätowierer verantwortlich machen. Hier ist der ganze Fall, den das Landgericht Coburg zu entscheiden hatte.

Beitrag:

Frohen Mutes ging die spätere Klägerin ins Tattoostudio – ein ganz besonderes Motiv sollte es sein. Allerdings war sie alles andere als zufrieden mit dem Ergebnis. Rechtsanwalt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft:

O-Ton: Sie meinte, dass sei alles nicht nach den Regeln der Kunst entstanden und außerdem hätte sie Hautentzündungen gehabt, insbesondere dort, wo sie ein Rot hat sich stechen lassen. – Länge 10 sec.

Dieser Hautbereich musste nach längerer ärztlicher Behandlung entfernt werden. Die Frau verlangte nun über 1.800 Euro Schadensersatz und 6.000 Euro Schmerzensgeld.

O-Ton: SFX

O-Ton: Sie meinte, der Tätowierer hätte sie darüber aufklären müssen, dass die rotviolette Farbe auch Pigmente von Autolack enthalten würde. Also: Sie sei nicht richtig über das Risiko aufgeklärt worden. – Länge 12 sec.

Allerdings: Vor Gericht zog die Frau den Kürzeren. Swen Walentowski:

O-Ton: Im Übrigen hatte sie auch die hygienischen Zustände in dem Studio bemängelt. Da haben die Richter gesagt: Naja, wenn Du nur dort, wo das Rotviolett ist allergisch reagierst, dann heißt das ja, wenn es nicht sauber ist, müsste es überall entzündet sein. Im Übrigen hat der Tätowierer diese Farben, die auch alle zugelassen waren – es gibt eine entsprechende Verordnung seit 2009 und rechtliche Rahmenbedingungen für Tattoostudios – sei alles nach den Regeln der Kunst und nach den Vorschriften erfolgt. – Länge 22 sec.

Mehr zu diesem Fall sowie Informationen rund ums Recht und eine komfortable Anwaltssuche findet man unter www.anwaltauskunft.de.

Absage.

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