O-Ton, Magazin + Kollegengespräch: Lohngerechtigkeit in der Fleischbranche

Im internationalen Vergleich sind Lebensmittel in Deutschland relativ preiswert. Stellt sich die Frage: Was verdienen dann eigentlich diejenigen, die diese Lebensmittel herstellen?

Aus Sicht der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG nicht genug – gerade in der Fleischindustrie. Darum zieht sie nun auf einer Tagung Bilanz.

Der Vize-Chef der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG, Claus-Harald Güster:

O-Ton: Wenn wir uns darauf verständigen können, dass wir jedes Jahr die Stammbelegschaft um zehn Prozent erhöhen, dann glaube ich, dann sind die Unternehmen nicht überfordert. Über die Konditionen können wir uns gern noch streiten. Das ist „Brot-und Butter-Geschäft“ für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. Das sind wir Gewerkschafter ja gewohnt und wir sind auch gewohnt, dicke Bretter zu bohren. Und wir wissen auch, dass wenn wir eine Forderung stellen, dass sie nicht sofort heute Abend umgesetzt wird. – Länge 25 sec

Mehr dazu unter ngg.net

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Magazin: Lohngerechtigkeit in der Fleischbranche

Im internationalen Vergleich sind Lebensmittel in Deutschland relativ preiswert. Stellt sich die Frage: Was verdienen dann eigentlich diejenigen, die diese Lebensmittel herstellen? Aus Sicht der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG nicht genug – gerade in der Fleischindustrie. Darum zieht sie nun auf einer Tagung Bilanz. Mehr dazu jetzt.

Beitrag:

Die Gewerkschaft klagt vor allem: Zwar gibt es einen Mindestlohn auch in der Fleischbranche. Allerdings: Viele Unternehmen haben Werkverträge – mit geringerem Verdienst.

O-Ton: Das bedeutet, die Unternehmen haben wenig Stammbelegschaft und viele Beschäftigte im Werkvertrag bei Subunternehmen. Und wir möchten das gern ändern. Wir möchten, dass die Menschen wieder direkt bei den Unternehmen arbeiten, direkt dort angestellt sind. Und wir haben den Unternehmen angeboten, dass mit uns gemeinsam zu regeln – über den Hebel eines Tarifvertrags. – Länge 22 sec.

…sagt der Vize-Chef der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG, Claus-Harald Güster. Rückblick:

O-Ton: SFX

Im vergangenen Jahr haben die großen Fleischbetriebe auch eine entsprechende Selbstverpflichtung abgegeben. Allerdings ist wenig passiert, lediglich ein Unternehmen der gesamten Branche hat dies auch umgesetzt.

O-Ton: SFX

Die Gewerkschaft setzt sich daher klare Ziele, um das Sozialdumping zu verhindern:

O-Ton: Wenn wir uns darauf verständigen können, dass wir jedes Jahr die Stammbelegschaft um zehn Prozent erhöhen, dann glaube ich, dann sind die Unternehmen nicht überfordert. Über die Konditionen können wir uns gern noch streiten. Das ist „Brot-und Butter-Geschäft“ für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. Das sind wir Gewerkschafter ja gewohnt und wir sind auch gewohnt, dicke Bretter zu bohren. Und wir wissen auch, dass wenn wir eine Forderung stellen, dass sie nicht sofort heute Abend umgesetzt wird. – Länge 25 sec

Unterm Strich ist klar: Noch ist die Fleischbranche ein Sorgenkind der Gewerkschafter. Aber künftig soll auch dort guter Lohn für gute Arbeit gezahlt werden. Mehr dazu unter ngg.net

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Kollegengespräch: Lohngerechtigkeit in der Fleischbranche

Im internationalen Vergleich sind Lebensmittel in Deutschland relativ preiswert. Stellt sich die Frage: Was verdienen dann eigentlich diejenigen, die diese Lebensmittel herstellen? Aus Sicht der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG nicht genug – gerade in der Fleischindustrie. Darum zieht sie nun auf einer Tagung Bilanz.

Der Vize-Chef der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG, Claus-Harald Güster, antwortet dazu auf folgende Fragen:

1. Die Werkverträge liegen Ihnen schwer im Magen, warum?
2. Es gibt eine Selbstverpflichtung der Fleischbranche, passiert ist allerdings wenig. Was ist Ihr konkreter Vorschlag, um dies zu ändern?

Noch ist die Fleischbranche ein Sorgenkind der Gewerkschafter. Mehr dazu unter ngg.net

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