Opel: Marketing-Chef verteidigt seine „Lena“-Strategie

Die Markenkommunikation sei in der Vergangenheit zu kurz gekommen: „Das war in einer Phase, wo wir bei der deutschen Regierung und an anderer Stelle an die Tür klopften und um Unterstützung baten. Da war es natürlich schwierig, große und teure Marken- und Sponsoringaktionen zu starten.“

Nun aber stehe Opel finanziell wieder auf sicheren Beinen, so Visser. „Deshalb wollen wir jetzt in die zweite Phase der Markenaktivierung treten, nämlich die Emotionalisierung der Marke. Und da passt Lena sehr gut. Sie ist ein junges, ein deutsches Gesicht.“

Opel will gezielt vom Verlierer-Image und Wackeldackel-Ambiente wegkommen, daher soll zur Emotionalisierung der Marke auch der Motorsport wiederbelebt werden. Deshalb rechnen die Konzernverantwortlichen Kosten und Nutzen einer Rückkehr zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft durch. „Die DTM wäre für uns das Richtige, aber wenn wir es machen, dann wollen wir auch ganz weit vorne mitmischen. Ansonsten gibt das keinen Sinn“, sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Opelaner der Automobilwoche.

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