13Feb/09

Jetzt die Goldreserven verkaufen

Die Goldreserven seien ja gerade für den Krisenfall angehäuft worden. Kampeter kritisiert zugleich, dass die Bundesregierung mit der massiven Neuverschuldung ihren Spielraum für eine Steuerreform stark eingeengt habe: „Bei der Größenordnung der Verschuldung, die wir mit dem Konjunkturpaket II erreichen, sind alle Möglichkeiten zu Steuersenkungen ausgereizt.“  Deutschland verfügt nach den USA über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der Schatz von gut 3400 Tonnen hätte derzeit einen Marktwert von etwa 65 Milliarden Euro. In den vergangenen Monaten ist der Goldpreis infolge der Finanzkrise stark gestiegen. Finanzpolitiker kritisieren das Horten des nationalen Goldschatzes bereits seit längerer Zeit, weil das Gold für die Bundesrepublik keine Zinsen abwirft. Deutschland verzichte dadurch jedes Jahr auf Milliardenerlöse.

13Feb/09

KKH kündigt weitere Fusionen an

„Dies Modell habe Zukunftscharakter, unabhängig davon, wie die politischen Entscheidungen fallen werden“, betonte Kailuweit. „Wir sind mit der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung in einer Kooperation so aufgestellt, dass wir sehr schnell darauf reagieren können.“ Nach Kailuweits Worten werde sich die Fusionswelle fortsetzen, vermutlich bis 2011 könnte die prognostizierte Zahl von nur noch 50 bis 80 Krankenkassen in Deutschland erreicht sein.

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit rund zwei Millionen Versicherten, die Betriebskrankenkasse der Allianz Gesellschaften (kurz: BKK Allianz) ist eine eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit derzeit über 100.000 Versicherten.

Das Video sowie der ausführlichere Audio-Podcast zum Interview mit Ingo Kailuweit stehen Ihnen kostenlos zum Download unter www.vitafil.de zur Verfügung.

13Feb/09

KKH attackiert Gesundheitsfonds scharf

Nach Kailuweits Worten ließen sich Kosteneinsparungen und bessere Qualität bei der Versorgung der Patienten in Einklang bringen. Neben der weiteren Spezialisierung von Krankenhäusern sollten ambulante und stationäre Versorgung besser miteinander verknüpft werden. In den meisten Artpraxen stünden oft die gleichen Diagnostikgeräte. „Das kostet alles Geld, was auch bezahlt werden muss.“ Zudem unterstrich Kailuweit seine Forderung, Ärzte und Krankenhäuser müssten sich an ihrer Qualität messen lassen: „Das heißt, es muss die Diskussion geführt werden: Welcher Arzt und welches Krankenhaus ist gut, hat eine hohe Behandlungsqualität und wo ist das weniger der Fall.“
Weitere Einsparungen seien bei Arzneimitteln durchaus machbar. Die Preise für Medikamente seien in der Bundesrepublik am höchsten. „Im europäischen Ausland oder auch weltweit sind völlig andere Preis auf dem Markt. Das heißt also hier werden die Rahmenbedingungen genutzt, um die Rendite der Pharmaindustrie zu erhöhen“, betonte Kailuweit.
Der nun geltenden einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent wird nach Einschätzung des KKH-Chefs nicht lange Bestand haben: „Zurzeit geben wir immer drei Zehntel pro Jahr mehr aus als wir an Einnahmensteigerung haben. Das kann man nicht unbegrenzt machen, irgendwann muss man politisch Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass das gestoppt wird.“

13Feb/09

Automobilwoche bleibt Nummer 1

Die exklusive Berichterstattung über den geplanten Stellenabbau bei der Werkstatt-Kette ATU fand ebenfalls ein großes Medien-Echo. Weitere Themen waren der Stellenabbau bei BMW,  die Einführung der 30-Stunden-Woche bei Mercedes-Benz oder die Produktionskürzungen von Toyota in Europa. „2008 hat das Redaktionsteam der Automobilwoche damit erneut seine Kompetenz und Nachrichtenstärke unter Beweis gestellt. Kein anderes Medium hat das Ohr so nah an der Automobilindustrie, am Handel und an den Zulieferern“, sagte Automobilwoche-Chefredakteur Guido Reinking. „Auch 2009 können unsere Leser von uns zahlreiche exklusive Nachrichten erwarten, die es so nirgendwo sonst zu lesen gibt.“
Gezählt wurden die 120 Zitate auf den Politik- und Wirtschaftsseiten von folgenden Printmedien:  Berliner Zeitung, Bild-Zeitung, Die Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Sächsische Zeitung, Süddeutsche Zeitung, taz, Tagesspiegel, Die Zeit, Focus, Rheinischer Merkur, Spiegel, Stern, Super Illu, Bild am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Welt am Sonntag, Financial Times Deutschland und Handelsblatt.

13Feb/09

Fast 83 Millionen Euro weniger für Auto-Werbung

Schwerpunkte der Werbung für den gesamten Fahrzeugmarkt waren TV-Spots (700,9 Millionen Euro) und Printanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften (936,8 Millionen Euro). Während die Investitionen für Fernsehwerbung nur um sechs Millionen zurück gingen, verzeichneten die Publikumszeitschriften einen Rückgang um 42,5 Millionen Euro, die Zeitungen einen um 22,1 Millionen Euro. Auch bei Kino- und Plakatwerbung wurde stark gestrichen. Mit 55,8 Millionen Euro gab der Fahrzeugmarkt 30 Millionen Euro weniger für Plakate aus als noch 2007. Auch der kleinste Bereich der klassischen Medien, die Kinowerbung, wurde um 2,8 Millionen auf 4,6 Millionen Euro reduziert.
Zuwächse gab es lediglich bei Fachzeitschriften (vier Prozent auf 32,7 Millionen Euro) und Radiospots (242 Millionen Euro, 20 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor).

Zur Autoindustrie gehören nach den Nielsen-Erhebungen neben den Pkw-Herstellern auch die Bereiche Nutzfahrzeuge, Zweiräder, Reisemobile, Autohandel, Autozubehör und die Reifenindustrie.