13Feb/09

ICQ-Mails nicht über POP3 oder IMAP abrufbar

Unter icqmail.com hatte ICQ in der vergangenen Woche einen Mail-Service mit unbegrenztem Speicherplatz gestartet. Dieser soll für alle Nutzern offen sein und nicht nur auf die des Messengers beschränkt werden. Auch bei der Namenswahl sei man nicht an seinen ICQ-Namen gebunden.
Hinter dem Mail-Dienst von ICQ steckt der Mutterkonzern AOL, weshalb sich die Funktionen des neuen Mailangebots ähneln. Ein Spam-Filter sortiert Werbemails aus, und ein Nachrichtenfilter kann die Mails im Posteingang nach frei definierbaren Regeln mit unterschiedlichen Farben kennzeichnen, um dem Nutzer die Orientierung zu erleichtern.
Ins Mailsystem hat man einen Online-Kalender integriert. Dieser lässt sich ebenso wie die Mails über eine Suche durchforsten.

13Feb/09

Bitkom: Verhaltener Optimismus trotz Krise

Scheer rief dazu auf, im Augenblick „auf Sicht zu fahren“ und fügte hinzu: „Dadurch, dass wir nur eine große Nebelwand vor uns sehen, hat es keinen Sinn, jetzt auf Gas zu drücken oder auch auf die Bremse absolut zu drücken, sondern wir müssen vorsichtig fahren.“ Das von der Koalition beschlossene Konjunkturpaket sei ein richtiger Schritt. „Wir wünschen uns, dass nicht nur in Stein und Beton und Blech investiert wird im Rahmen des Investitionsprogramms, sondern auch in Brain“, betonte Scheer. Investitionen „in die Köpfe, in die Ausbildung junger Leute“ sowie „in die Modernisierung unseres Bildungssystems“ würden die Grundlage für einen künftigen Wachstumsschub schaffen. „Wir wissen, dass viele Schüler nur ganz wenig Ausbildung in Informatik, im Einsatz von Computern haben. Und dass wir auch in Universitäten die Labors mehr mit Informationstechnik ausstatten müssen und das bedeutet, dass wir damit auch die Grundlage schaffen für einen nächsten Wachstumsschub“, sagte der Bitkom-Präsident.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., Bitkom, vertritt insgesamt 1.200 Unternehmen. Davon sind etwa 900 Direktmitglieder mit einem Umsatz von etwa 135 Milliarden Euro und 700.000 Beschäftigten.

13Feb/09

Strom sparen im Büro

Die größten Watt-Zahlen benötigen aber nach wie vor die Rechner selbst. Daher sollte man in größeren Arbeitspausen den PC herunter fahren. Zudem empfiehlt es sich, schon beim Kauf zu überlegen, ob es die Highend-Maschine mit starkem Prozessor, großem Netzteil sowie leistungsfähiger Grafikkarte sein muss. Für einfache Büroarbeiten sowie Surfen im Internet sollte man keinen Spiele-PC anschaffen.
Außerdem lassen sich über das BIOS entsprechende Einstellungen zum Energiesparen vornehmen. Je nach Prozessor-Hersteller gibt es Funktionen wie PowerNow (AMD) oder SpeedStep (Intel).

Nach Erhebungen des IT-Beratungsunternehmens Experton Group für IT im Unternehmen (www.IT-im-Unternehmen.de) fallen 40 bis 60 Prozent des Stromverbrauchs für die IT-Infrastruktur in Firmen außerhalb der Rechenzentren an. Da die Energiekosten in der Regel im Facility-Management angesiedelt seien, werde dem Thema Stromverbrauch der IT in den Unternehmen noch viel zu selten die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet. Fragen nach der passenden Ausstattung für den „grünen“ Einkauf enthalten kostenlos im Internet verfügbare Leitfäden. Wer die besten Geräte lieber online suchen möchte, kann die Datenbank des Energy-Star  nutzen, einem internationalen Kennzeichnungsprogramm für Heim- und Firmenanwendungen sowie für öffentliche Einrichtungen.

13Feb/09

Langfristig kein Jobabbau in deutscher Autoindustrie

Erstens sehen viele Experten hundertausende von Jobs in Deutschland bedroht, zweitens weil McKinsey von den Unternehmen vor allem als „Kostenkiller“ für Restrukturierungen geholt wird. „Kurzfristig sind aber Kapazitätsanpassungen und damit verbundene Stellenstreichungen je nach Situation des Herstellers nicht auszuschließen“, so Autoexperte Malorny weiter. Die Industrie müsse sich darauf einstellen, dass erst Ende 2010 wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen sei.

Nach den Berechnungen von McKinsey waren Ende 2007 rund 1,36 Millionen Menschen in der deutschen Autobranche beschäftigt, davon 390.000 bei den Herstellern, 358.000 bei Zulieferern und 612.000 im Kfz-Gewerbe. Bis 2020 werden den Beratern zufolge durch Produktivitätsverbesserungen 190.000 Stellen und durch Outsourcing weitere 104.000 Arbeitsplätze wegfallen. Während damit insgesamt 294.000 Jobs verloren gingen, gewinne die Branche gleichzeitig 286.000 neue Stellen hinzu, weitgehend bei hochqualifizierten Tätigkeiten. So entstehen laut McKinsey durch neue Technologien 186.000 Arbeitsplätze, weitere rund 60.000 Stellen kommen durch die höhere Nachfrage nach in Deutschland gefertigten Autos dazu und weitere 40.000 neue Jobs würden geschaffen, weil die Zahl der Modelle und Nischenfahrzeuge steigt.

13Feb/09

Busse und Transporter retten Daimler-Gewinn

In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres brummte sowohl bei den Bussen als auch bei den Transportern das Geschäft. Im letzten Quartal dürfte die Wirtschaftskrise auch hier ihre Spuren hinterlassen haben. Der Bus-Umsatz kletterte per 30. September um 20 Prozent auf mehr als 3,4 Milliarden Euro, das EBIT betrug 337 Millionen Euro. Dies entspricht einer Umsatzmarge von 9,8 Prozent. Das Transporter-Geschäft schwächte sich im Laufe des Jahres 2008 ab. Dennoch ist Daimler zuversichtlich, den Absatz gegenüber 2007, als 289.100 Fahrzeuge verkauft wurden, nochmals steigern zu können. In den ersten drei Quartalen liefen mehr als 240.700 Fahrzeuge vom Band – ein Plus von zehn Prozent. Gleichzeitig wuchs der Umsatz um acht Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Das EBIT betrug 660 Millionen Euro, was zu einer Umsatzrendite von 9,1 Prozent führte.
 
Wie wichtig die beiden oft übersehenen Aktivitäten gerade in schwierigen Zeiten für den Konzern inzwischen sind, zeigt der Vergleich mit der Pkw- und Lkw-Sparte. Für 2008 prognostiziert Mercedes einen operativen Gewinn in der Größenordnung von 2,5 Milliarden Euro und eine Umsatzrendite von fünf Prozent. Ähnlich sieht es bei den Lkw aus, deren Gewinn laut Daimler nach 2,7 Milliarden Euro (EBIT-Marge: 7,5 Prozent) im Jahr 2007 auf rund 1,7 Milliarden Euro 2008 zurückgehen wird.