Peugeot: Weniger Modelle und höhere Preise

 Paris – Mit weniger Modellen und höheren Preisen will der französische Autobauer Peugeot seinen derzeitigen Aufwärtstrend ausbauen. „Peugeot verfügt derzeit über 26 unterschiedliche Modelle, künftig werden es nur noch 13 sein.

Vier im Bereich Minis und Kleinwagen, fünf im Kompaktsegment und vier in der Mittelklasse beziehungsweise im oberen Crossover-Segment“, sagte Peugeot-Markenchef Maxime Picat im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Zugleich kündigte er an, die Preise anzuheben: „Wir liegen derzeit sieben bis acht Prozent unter vergleichbaren Wettbewerbern. Unser Ziel ist es, diese Lücke zu verringern, und da sind wir auf gutem Weg, denn unsere Durchschnittsverkaufspreise steigen.“

Angesichts der aktuellen Umsätze betonte Picat: „Wir sind wieder zurück im Rennen.“ Die weltweiten Verkäufe wurden bis Ende Mai um 5,4 Prozent auf 683.000 Einheiten gesteigert, in Europa um 14 Prozent auf 407.000 Einheiten und in China im Mai um 47 Prozent auf 34.000 Einheiten. „Wir verkaufen auch mehr Fahrzeuge an Privatkunden. Europaweit haben wir diesen Anteil auf 6,6 Prozent gesteigert, das ist ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahreszeitraum“, sagte der Markenchef weiter und verwies darauf, dass sich der Peugeot 2008 „zu einem echten Weltauto“ entwickelt, das auch in Asien und Lateinamerika erfolgreich sei.

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