Porsche denkt über weitere Baureihe nach

 Los Angeles – Der Sportwagenbauer Porsche plant offenbar neben den bisherigen vier sowie dem geplanten Cajun mindestens eine weitere neue Baureihe. „Wir denken über weitere Modelle nach und planen, den Lebenszyklus unserer bestehenden Modelle besser aufeinander abzustimmen. Ziel ist es, jedes Jahr ein Produkt-Highlight zu haben“, kündigte Porsche-Chef Matthias Müller im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche an. Auf Nachfrage nach einer weiteren Baureihe konkretisierte Müller: „Da fällt uns sicher noch etwas ein. Vorstellbar wäre beispielsweise ein Modell zwischen dem 911 Carrera und dem 918 Spyder.“ Mit der Unternehmenseigenen „Strategie 2018“ will Porsche weiterhin profitabelster Automobilhersteller der Welt bleiben, „mit einer Umsatzrendite von mindestens 15 und einer Kapitalrendite von 21 Prozent“, unterstrich Müller.

Zugleich betonte der Unternehmenschef, die USA würden auf absehbare Zeit der größte und wichtigste 911er-Markt für Porsche bleiben: „Seit 1970 haben wir in Nordamerika fast 273.000 Porsche 911 verkauft. Allein dieses Jahr waren es über 5.000.“ Besonders begehrt sei der Carrera in Kalifornien, der US-Bundesstaat sei mit über zehn Prozent der nach Nordamerika gelieferten Elfer nach wie vor der größte Einzelmarkt. „China hat also noch Aufholpotenzial, ist aber derzeit beim 911 der fünftgrößte Markt – Tendenz nach oben“, sagte Müller.

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