Tag Archives: Handy

24Nov/11

Kollegengespräch: Mobiles Surfen wird gefährlicher

 Anmoderation: Mobiles Surfen wird gefährlicher – hört man und liest man auch. stimmt das? Und wenn ja – wie kann ich mich schützen? Wir fragen den Experten. Christian Funk, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, antwortet dazu auf folgende Fragen:

1. Wie ist der genaue Stand der Dinge?
2. Und die meisten Schädlinge sind für Googles Betriebssystem Android?
3. Was heißt das, wenn ich mir zu Weihnachten ein neues Smartphone zulegen soll – Finger weg von Android?
4. D.h. ohne meine Zutun kommen die Schädlinge auch nicht aufs Handy?

Mehr Informationen dazu unter Kaspersky.de.

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30Aug/11

Handyrechnung in Höhe von 15.000 Euro muss nicht bezahlt werden

 Berlin (DAV). Wer einen Prepaid-Tarif bei einem Mobilfunkanbieter wählt und sich für die Option „Webshop-Aufladungen 1.0“ entscheidet, muss nur einmalig zehn Euro bezahlen und nicht annährend 15.000 Euro, wenn sich bei diesem Tarif das Handy fortwährend unbegrenzt automatisch auflädt. Auf eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts Berlin vom 18. Juli 2011 (AZ: 38 O 350/10) macht die Deutsche Anwaltauskunft aufmerksam.

Ein Kunde eines Mobilfunkanbieters hat einen Prepaid-Tarif gewählt, den der Anbieter im Internet mit „einfach abtelefonieren, erhöhte Kostenkontrolle, automatische Aufladung möglich“ beworben hatte. Dabei hatte der Kunde sich für die Option „Webshop-Aufladung 1.0“ entschieden. Ende August 2009 stellte ihm der Mobilfunkanbieter dann 14.727,65 Euro für die Telefonnutzung in Rechnung. Hierfür entfielen nach seiner Darstellung 14.706 Euro und 19 Cent auf 15 GPRS-Verbindungen über die SIM Karte des Kunden aus der Zeit vom 8. August 2009 um 0:47 Uhr bis zum 9. August 2009 um 15:15 Uhr. Da der Kunde nicht zahlen wollte, klagte der Mobilfunkanbieter.

Die Richter gaben der Klage des Mobilfunkanbieters nur in Höhe von 10 Euro statt. Wegen der darüber hinaus verlangten 14.017,65 Euro sowie verschiedenen Nebenkosten hat das Landgericht dagegen die Klage abgewiesen. Die nicht näher erläuterte Klausel zur Webshop-Aufladung enthalte allenfalls das Einverständnis des Kunden mit einer einmaligen automatischen Aufladung in Höhe von zehn Euro vor erneutem aktivem Aufladen. Ein fortwährendes unbegrenztes automatisches Aufladen während der Verbindungsnutzung sei damit nicht vereinbart worden.

Information: www.anwaltauskunft.de

05Aug/11

O-Ton: Handyrechnung von 15.000 Euro muss nicht bezahlt werden

 Wer einen Prepaid-Tarif bei einem Mobilfunkanbieter wählt und eine Option wählt, bei der nur einmalig zehn Euro aufzuladen sind, muss nicht für weitere Kosten gerade stehen. Insgesamt schlugen annähernd 15.000 Euro zu Buche, da sich bei diesem Tarif das Handy fortwährend unbegrenzt automatisch aufgeladen hat. So entschied jetzt das Landgericht Berlin.
Rechtsanwalt Swen Walentowski vom Deutschen Anwaltverein:

O-Ton: Er hat Recht bekommen. Das Gericht hat gesagt, hier geht man eigentlich davon aus, dass man es einmal auflädt und nicht im Hintergrund ständig auflädt – und dann auf eine solche Summe kommt. Also: Hier muss er nur die 10 Euro bezahlen und die Klage des Mobilfunkunternehmens auf Zahlung dieser Summe von 14.990 Euro war nicht erfolgreich. – Länge 22 sec.

Mehr Informationen dazu: www.anwaltauskunft.de

O-Ton

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07Jul/11

Magazin: Software für das Smartphone

 Moderne Smartphones werden erst richtig komplett, wenn man sie mit entsprechenden kleinen Programmen für seine eigenen, individuellen Bedürfnisse aufrüstet. Allerdings gab es in letzter Zeit vermehrt Meldungen, wonach sich hinter vermeintlich nützlichen Apps auch fiese Schädlinge versteckt haben. Worauf muss man als achten? Unser Experte klärt auf.

Beitrag:

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt zwar noch viel mehr Handys und dazugehörige Betriebssysteme. Wir wollen uns hier aber auf die wichtigsten konzentrieren – das sind die Geräte mit Googles Android und das iPhone von Apple. Christian Funk, Virenanalyst von Kaspersky Lab:

O-Ton: Beim iPhone muss man sagen, ist das Gefahrenpotenzial nicht allzu hoch, so lange das Gerät noch im Auslieferungszustand ist. Allerdings besteht durchaus eine Gefahr für die gejailbreakten iPhones. Das heißt, hier wurde der Sicherheitsmechanismus von Apple deaktiviert und es kann normale Software nachinstalliert werden. – Länge 15 sec.

Zweiter großer Wettbewerber sind Handys verschiedener Hersteller mit dem Betriebssystem von Google. Der Suchmaschinengigant spricht selbst davon, dass pro Tag 300. bis 500.000 Aktivierungen für die Software registriert werden. Und wo viele Nutzer sind, da sind auch Hacker nicht weit.

O-Ton: Im März gab es mehr als 70 schädliche Applikationen im offiziellen Android-Store, d.h. hier wurden legitime Programme manipuliert und mit schädlichem Code versehen wieder neu zum Download angeboten – eben auf dem offiziellen Android-Portal. Und das macht es sehr, sehr schwer zu erkennen, ist es die echte Software oder ist es die manipulierte Software. Generell, wenn man einen Tipp geben könnte, dann würde ich sagen, drauf schauen, welche Rechte eine Software bei der Installation verlangt. Wenn ein Spiel Zugriff auf SMS und Telefon haben will, dann sollte ich als Anwender stutzen, mir das Ganze vielleicht noch einmal überlegen und eventuell weitere Informationen einholen. – Länge 40 sec.

Übrigens: Für Handys mit unterschiedlichen Betriebssystemen gibt es mittlerweile auch Sicherheitslösungen wie für einen Computer auf dem Schreibtisch, mehr dazu unter kaspersky.de.

Absage.

Magazin zum Download

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