Toyota will Zulieferer an Währungsrisiken beteiligen

Zugleich will der Konzern die Produktion außerhalb Japans erhöhen, unterstrich Didier: „Wir arbeiten intensiv an der weiteren Lokalisierung von Komponenten und von kompletten Fahrzeugen in Europa.“ So würden die Motoren für den Kleinwagen Yaris nicht mehr ausschließlich in Japan gebaut, ein Teil dieser Produktion sei in das Toyota-Werk südöstlich von Wroclaw (Breslau) in Polen ausgelagert worden. Insgesamt stammten bereits 60 bis 70 Prozent der in Europa verkauften Toyota-Modelle aus europäischer Produktion, dieser Anteil soll nach Didiers Worten weiter steigen: „Es wird immer Komponenten und Teile geben, die in Japan entwickelt und hergestellt werden, um dann in den Werken vor Ort eingebaut zu werden. Derzeit liegt dieser Anteil bei 15 bis 20 Prozent. Aber auch diesen Anteil wollen wir reduzieren.“

Derzeit verfügt Toyota in Europa über Produktionsstandorte in Frankreich, Großbritannien, Polen, Tschechien,  Russland, und Portugal mit insgesamt rund 94.000 Beschäftigten. In der Zahl sind die Mitarbeiter im Handelsnetz schon enthalten. Im August kam Toyota in Europa auf einen Marktanteil von 4,8 Prozent, das liegt leicht über dem Stand von Januar 2010.
Didier Leroy ist seit Juli der erste nicht-japanische Toyota-Präsident in Europa. Der Produktionsexperte war zuvor lange bei Renault.

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