Volkswagen setzt Lieferanten unter Druck

Volkswagen setzt in der Folge des Abgasskandals seine Lieferanten unter Druck und stimmt sie mit einem Schreiben von VW-Einkaufschef Francisco Javier Garcia Sanz auf härtere Zeiten ein.

„Was wir uns vorgenommen haben, wird viel Geld kosten. Um die Zukunftsthemen finanzieren zu können, müssen wir bei Investitionsausgaben, bei Forschungs- und Entwicklungs-Aufwendungen sowie Verwaltungs- und Beschaffungskosten deutlich effizienter werden“, heißt es in dem der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche vorliegenden Brief.

Der Manager geht noch einen Schritt weiter und schreibt: „Es gilt, die enormen Reserven zu mobilisieren. Das wollen wir kooperativ erreichen, aber auch mit der notwendigen Konsequenz, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Mehr denn je brauche Volkswagen strategische Partner, die den fundamentalen Wandel zum Mobilitätsanbieter vorantreiben wollten.

„Denn davon profitieren wir langfristig alle. Für Sie, unsere Lieferanten und Partner, werden sich durch die Transformation unseres Unternehmens ganz neue und vielfältige Möglichkeiten ergeben, gemeinsam mit uns zu wachsen“, betonte Sanz.

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