Volvo plant Verkaufsoffensive in den USA

Für 2011 werden neun Prozent Wachstum für den gesamten US-Markt erwartet, diese Zahl will Volvo für sich übertreffen, betonte der Manager, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Das vergangene Jahr hatte Volvo in den Staaten zwar mit einem Minus von zwölf Prozent und insgesamt 53.948 verkauften Einheiten abgeschlossen, ungeachtet dessen waren die USA der wichtigste Absatzmarkt. Die überarbeitete Limousine Volvo S60, die im vergangenen Jahr gestartet war, soll nun zu dem geplanten überdurchschnittlichen Wachstum in den USA beitragen.

Weltweit will Jacoby „2011 mindestens ein Auto mehr verkaufen als 2010“, sagte der Manager der Automotive News Europe. Im vergangenen Jahr verbuchte die schwedische Marke einen Absatz von 374.000 Fahrzeugen – ein Plus von elf Prozent zum Jahr zuvor. Bis 2020 will Volvo weltweit 800.000 Einheiten absetzen. Dieses Ziel stufen Experten als sehr ambitioniert ein, denn im bisherigen Rekordjahr 2007 hatte Volvo insgesamt 458.323 Autos verkauft.

Die Verkaufsziele sollen auch durch eine stärkere Präsenz in China erreicht werden. Nach Jacobys Worten habe Volvo – dank des neuen Eigentümers Zhejiang Geely Group – einen großen Vorteil: „Wir sind ein chinesisches Unternehmen. Also brauchen wir keine komplizierten Joint-Ventures, wir haben damit keinerlei Interessenskonflikte.“

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