VW lässt Porsche, Bentley und Bugatti nach Synergien suchen

Genf – Der Volkswagen-Konzern will durch enge Zusammenarbeit seiner drei Nobelmarken Porsche, Bentley und Bugatti effizienter werden. „In unserer Sports Luxury Car Group versuchen wir gemeinsam, per annum Synergiepotenziale in dreistelliger Millionenhöhe zu erschließen“, sagte Wolfgang Dürheimer, Vorstandschef von Bentley und Bugatti, der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Dürheimer zufolge kommen die „rund 15 Key Player“ der drei Marken viermal pro Jahr in Topmanagement-Meetings zusammen, um neue Projekte zu prüfen.

„Erstmals sichtbar im Markt wird die intensive Zusammenarbeit mit Porsche bei der Plattform des nächsten Continental“, so Dürheimer. Der Einstiegs-Bentley teilt sich von 2017 an die technische Basis namens Modularer Standardantriebsbaukasten (MSB) mit dem 2016 startenden Porsche Panamera der zweiten Generation.

Als nächste Modellreihen konkurrieren bei Bentley ein zweisitziger Sportwagen in der Art der Studie EXP 10 Speed 6 und ein SUV-Coupé miteinander. Dürheimer: „Wir haben vor, unseren Footprint im Luxussegment nochmals zu vergrößern.“

Bugatti hat die Laufzeit des neuen Supersportwagens Chiron gegenüber dem Vorgänger Veyron von zehn auf acht Jahre reduziert. Dürheimer: „Zugleich bauen wir zwölf Prozent mehr Autos, und aus diesem Delta kommt ein Teil des Profits.“

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