Westerwelle: Alle Risiken bei Energiegewinnung berücksichtigen

Berlin – Nach der beschlossenen dreimonatigen Aussetzung der Laufzeitverlängerung für 17 deutsche Reaktoren hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle vor einseitiger Betrachtung gewarnt. „Wenn man über Energiepolitik spricht, darf man nicht nur das Risiko der einen Energiegewinnung sehen, sondern man muss auch die Risiken der anderen Energiegewinnungsformen sehen, zum Beispiel auch des Klimawandels“, sagte der FDP-Politiker am Montagabend in der SAT.1 Talksendung „Eins gegen Eins“.

Eine neue Lage müsse auch neu beurteilt werden können, betonte Westerwelle. Er räumte ein, er habe eine Naturkatastrophe mit solche Folgen wie in Fukushima nicht für möglich gehalten. „Ich habe natürlich noch Tschernobyl oder anderes in Erinnerung, aber das waren technische Vorgänge. Hier reden wir ja von einer Naturgewalt, die etwas uns auch beibringt – nämlich, dass wir mit dieser Technologie vorsichtiger sein müssen, als ich es beispielsweise vor einem Jahr gewesen bin“, sagte Westerwelle mit Blick auf die im Herbst 2010 beschlossene Verlängerung der Laufzeiten.

Ähnliche Themen

  • Umweltministerin Gönner verteidigt Moratorium Berlin – In der Debatte um den Kurswechsel der Union in der Atompolitik hat Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner die Haltung ihrer Partei verteidigt. „Die Atomkraftwerke sind […]
  • O-Ton-Pakete: Pro und contra Atomausstieg Ex-Minister Marnette rechnet mit "jährlich 1200 Euro nur für Strom" Berlin - Der ehemalige Wirtschaftsminister Schleswig-Holsteins, Werner Marnette (CDU), rechnet durch den Atomausstieg […]
  • Höhn sagt Benzinpreis von umgerechnet fünf Mark voraus Berlin – Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn sagt einen Benzinpreis von umgerechnet fünf Mark je Liter voraus. „Ich glaube, dass wir diesen Spritpreis bekommen durch einen steigenden […]
  • Autoindustrie befürchtet nach Atom-Wende höhere Strompreise Ambitionierte Ziele bei Elektromobilität gefährdet Stuttgart - Die Automobilindustrie blickt nach dem Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg und dem hektischen Atom-Moratorium mit […]
  • Angestrebte Führungsrolle bei E-Mobilität gefährdet Stuttgart - Die mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit bedroht die angestrebte Führungsrolle der deutschen Autoindustrie bei der Elektromobilität. „Verglichen mit China herrscht bei uns […]
  • Magazin: Browserspiele – Licht und Schatten Für viele gehört es in der Mittagspause oder am Abend einfach dazu – ein schnelles Spielchen auf dem Rechner, vorzugsweise gleich direkt im Browser. Wir wollen jetzt niemandem den Spaß […]
  • Jaguar Land Rover: „Das Auto wird funktionieren wie ein Smartphone“ Berlin - Das Auto wird nach Einschätzung von Jaguar Land Rover früher oder später wie ein Smartphone heute funktionieren und Fahrzeughersteller müsen sich auf die geänderten Anforderungen […]
  • O-Ton: Vorsicht bei Halloween-Streichen Streiche gehören zu Halloween wie "Süßes" und "Saures". Allerdings sollten diese Scherze nicht so heftig ausfallen, dass anschließend juristische Probleme auftreten. Schabernack ist […]
  • O-Ton + Magazin: VW-Urteil in Augsburg Der Besitzer eines VW-Diesel bekommt nach einer Entscheidung des Landgerichts Augsburg den Kaufpreis zurück. Die Richter am Landgericht gaben einem Kunden Recht, der sich von dem […]
  • O-Ton: Anforderungen an Betreiber von Fitness-Studios Wer sich zum Training in ein professionelles Fitness-Studio begibt, darf sich darauf verlassen, dass die Trainingsgeräte in einem ordnungsgemäßen Zustand sind. Die Studiobetreiber müssen […]
  • O-Ton: Erben in Europa Mit einer neuen EU-Verordnung wird das Erben innerhalb Europas leichter - jährlich sind rund 450.000 Familien mit einem solchen internationalen Erbfall konfrontiert. Konkret: Wer im […]
  • 250 Neueinstellungen von Opel-Entwicklern reichen nicht Rüsselsheim. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz sieht im Unternehmen Bedarf für weitere 500 Ingenieure ¬– zusätzlich zu den aktuell verkündeten geplanten 250 Neueinstellungen. „Wir […]
  • O-Ton: Betriebsrat bekommt keine Luxusstühle Betriebsratsmitglieder haben für ihre Sitzungen keinen Anspruch auf dreh-und rollbare Stühle mit Armlehnen. Das gilt mindestens dann, wenn solche Stühle über dem Ausstattungsniveau im […]
  • O-Ton: Nacktsein ist keine Straftat! Wer bei Sommer und Sonne auf möglichst viel Kleidung verzichtet, kann das tun – sollte aber besser nicht nackt durch Innenstädte laufen. Zwar begeht man dadurch keine Straftat, ein Bußgeld […]
  • BMW plant eigene Windräder für Leipzig Autobauer setzt bei Fertigung auf erneuerbare Energien München - Der Münchner Autohersteller BMW will für sein Werk in Leipzig eine eigene Windkraftanlage zur Gewinnung von Strom aus […]
  • O-Ton: Alkohol und Führerschein Auch wenn es klingt, wie der berüchtigte erhobene Zeigefinger: Gerade in der Karnevalszeit sollte man aufs Auto verzichten, wenn man feiert. Ein Führerscheinentzug gilt für mindestens neun […]
  • Hyundai setzt auf Standort Deutschland Die koreanische Automarke Hyundai setzt auf den Standort Deutschland. „Wir bauen unsere Europa-Zentrale weiter aus. Seit der Eröffnung unserer Zentrale in Offenbach vor fünf Jahren ist […]
  • O-Töne: Vor Audi Cup 2009 (2) – Peter Schwarzenbauer Fußballfanns haben diese Tage schon lange im Kalender notiert: Am Mittwoch und Donnerstag findet in München der Audi Cup 2009 statt. Neben Bayern München treten Champions-League-Sieger […]
  • Das richtige Maß für Keywords „Mode“ gefragter als „Bekleidung“, „Alufelgen“ gängiger als „Leichtmetallräder“München - Schlüsselwörter zum schnellen Auffinden von Nachrichten über die eigene Firma in Suchmaschinen […]
  • Krankenkassen: Neue Fusionen in Sicht KKH sucht weitere Partner – Gemeinsamer Einkauf von privaten und gesetzlichen Kassen verbessert Konditionen – Auch gemeinsamer Vertrieb denkbar - Vorteile werden an Mitglieder weiter […]
  • Opel-Betriebsrat will um deutsche Jobs kämpfen Rüsselsheim/Detroit - Bei General Motors gibt es Pläne, Opel-Modelle für den europäischen Markt künftig auch Südkorea und Mexiko zu fertigen. Dagegen kündigt der Betriebsrat Widerstand […]
  • O-Ton: Eigenbedarf zählt nicht, wenn der Mieter zu krank zur Räumung ist Ein Vermieter kann grundsätzlich einen Mietvertrag wegen Eigenbedarfs kündigen, wenn er die Wohnung selbst nutzen möchte. Dieses berechtige Interesse des Vermieters hat seine Grenzen aber […]
  • O-Ton: Autobesitzerin trägt teilweise Schaden für gestohlenes Auto Wenn man im Versicherungsvertrag angibt, in der Garage zu parken, dann muss man dies auch tun. Steht der Wagen nachts nur vor der Garage und wird dort gestohlen, muss man den Schaden […]
  • Daimler-Lkw-Sparte droht Jobabbau Stuttgart - Wegen der schwachen Nachfrage nach Nutzfahrzeugen beispielsweise in Brasilien, dem Nahen Osten und den USA droht der Daimler-Lkw-Sparte ein Jobabbau. „Es stellt sich die Frage, […]
  • O-Ton-Paket: Nach BGH-Urteil Sieg für Hartplatzhelden vor Gericht Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in der lange erwarteten „Hartplatzhelden-Sache“ entschieden, dass dem Württembergischen Fußballverband kein alleiniges Verwertungsrecht von Aufnahmen bei […]
  • O-Ton-Paket: Opel: Umwandlung zur AG läuft Berlin – Die Rückumwandlung von Opel in eine Aktiengesellschaft hat nach Darstellung von Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz alle Hürden genommen. „Die Frage der Prüfungen zum Eigenkapital […]
  • Perlwein darf nach dem „Paradies“ benannt werden Trier/Berlin (DAV). Ein Vertreiber von Perlwein darf diesen auch als „Paradiesecco“ vertreiben. Es liege keine Irreführung der Verbraucher vor, entschied das Verwaltungsgericht Trier am […]
  • Magazin: PEAG Personaldebatte zum Frühstück Das beherrschende Thema derzeit: Flüchtlinge, die aus den Krisenländern des Nahen Ostens nach Europa und vor allem Deutschland kommen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind an dieser […]
  • 50 Autos mehr pro Tag – Porsche erhöht die Produktivität am Stammsitz Stuttgart Stuttgart - Der Sportwagenbauer Porsche steigert die Produktivität am Stammsitz Stuttgart deutlich. „2015 waren wir bei 200 Autos pro Tag, aktuell sind es 220, bis Ende des Jahres werden […]
  • O-Ton: Lawine auf dem Autodach Schneefanggitter auf dem Dach eines Hauses sind mit Blick auf die Verkehrssicherungspflicht eines Hauseigentümers ausreichend, entschied das Amtsgericht München. In dem Fall hatte eine […]

Schreibe einen Kommentar