Winterkorn: Keine Sorge um Investitionen in Russland

 Peking/Wolfsburg – Trotz der Spannungen um die Ukraine sieht VW-Vorstandschef Martin Winterkorn die Zukunft von Volkswagen in Russland gelassen. „Wir beobachten die Lage sehr aufmerksam, aber nicht mit Sorge. Ich bin zuversichtlich, dass dort bald alles wieder in die richtigen Bahnen kommt.“

Das sagte der Spitzenmanager der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Er fügte hinzu: „Ich habe keine Sorge um unsere Investments dort“. Er räumte allerdings ein: „“Wir haben in Russland ein starkes Wachstum gesehen, jetzt ist es etwas abgeschwächt.“

Mit Blick auf die Gespräche zwischen der EU, Russland, der Ukraine und den USA in Genf betonte Winterkorn: „Ich begrüße jede Art von Entspannung der Situation“.

Im russischen Kaluga, rund 170 Kilometer von Moskau, soll bis 2015 ein neues VW-Motorenwerk vollendet sein. In der bereits vorhandenen Fertigung laufen dort schon jetzt jährlich bis zu 175.000 Fahrzeuge der VW-Marken Volkswagen und Skoda vom Band. Künftig sollen es noch mehr sein. Volkswagen investiert bis Ende 2018 weitere 1,2 Milliarden Euro in Russland, zwischen 2006 und 2013 wurden bereits rund 1,3 Milliarden Euro für lokale Produktion und neue Modelle für den russischen Markt ausgegeben.

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