ZF-Vorstandschef Sommer: Russlandkrise könnte Märkte dauerhaft verändern

 Friedrichshafen – Die mit der Russlandkrise einhergehenden Sanktionen könnten Märkte für Automobilzulieferer nachhaltig verändern. „Sollten Sanktionen umfangreich sein und länger anhalten, könnte es massive Verlagerungen aus der russischen Wirtschaft nach Asien geben,“ sagte ZF-Vorstandschef Stefan Sommer der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Russland könnte sich weiter nach China orientieren. Er fügte hinzu: „Erfahrungsgemäß ist so etwas auch nach Aufhebung der Sanktionen nicht schnell reversierbar.“

Sollte der Konflikt weiter eskalieren, sieht Sommer gravierende Folgen: „Von den Geschäftsbeziehungen zu Russland hängen viele Arbeitsplätze ab – vor Ort wie auch in Deutschland.“

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