Zulieferer ZF wächst deutlich

 Friedrichshafen – Dank wachsender Nachfrage für sein Neungang-Automatikgetriebe baut der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen derzeit seine Kapazitäten massiv aus.
Vorstandschef Hans-Georg Härter sagte im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche, Verträge seien mit einem japanischen und einen europäischen Fahrzeughersteller geschlossen worden. Bis Ende des Jahres will der Zulieferer insgesamt 1,5 Millionen Automatikgetriebe verkaufen. Für 2012 sind 1,8 Millionen Stück geplant, 2015 soll die jährliche Getriebeanzahl bereits drei Millionen Einheiten betragen.
Für das Gesamtjahr rechnet Härter mit einem Umsatz von 15 Milliarden Euro, 2010 waren 12,9 Milliarden Euro.

Insgesamt wird ZF in diesem Jahr rund 1,2 Milliarden Euro investieren, im kommenden Jahr weitere 1,5 Milliarden Euro: „Wir werden das stemmen, ohne dass wir in eine Bankenabhängigkeit geraten“, betonte Härter.

Neben Investitionen am Standort Saarbrücken werde für über 300 Millionen Euro im US-Bundesstaat South Carolina ein neues Getriebewerk errichtet, das ab 2013 Acht- und Neungang-Automatikgetriebe produzieren wird.

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