O-Ton + Magazin: Mobilität der Zukunft muss technologieneutral sein

Es gibt mehrere Technologien für moderne Mobilität – eine davon sind E-Autos. Aber wir sollten uns nicht auf eine einzige Technologie festlegen, warnt die frühere Umweltministerin von Niedersachsen, Monika Griefahn. Schiffe, Flugzeuge oder Lastwagen benötigen so große Akkus, dass hier E-Mobilität nicht immer sinnvoll ist.

Dagegen können synthetische Kraftstoffe, so genannte efuels, die Lösung sein. Bei ihrer Herstellung wird CO2 gebunden.
Monika Griefahn:

O-Ton: Wir wollen nicht nur klima-neutral sein, sondern klima-positiv. Das heißt positiv die Erde so zu gestalten, dass wir auch in Zukunft hier leben können. Dazu gehört, dass wir die Konzentration des CO2 aus der Atmosphäre auch wieder rausholen. Im Moment haben wir 420 ppm in der Atmosphäre. Das ist ungefähr 150 mehr als vor 200 Jahren. Wir müssen wieder zu einem Stand wie 1900 kommen und dazu sind efuels auch ein Beitrag, denn sie können die Möglichkeit schaffen, dass man das CO2 nutzt, um sie herzustellen. – Länge 30 sec.

Mehr zu dem Thema unter efuel-alliance.eu.

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Magazin: Mobilität der Zukunft muss technologieneutral sein

Anmoderation: Wir wollen alle eine saubere Luft und weniger Abgase. Aber die Ideen für die Wege dahin sind sehr unterschiedlich. Die einen schwören bei der Mobilität darauf, dass sie elektrisch ist. Die anderen halten fest: Wir sollten uns nicht einseitig auf eine Technologie festlegen. Mehr zum Thema Technologieneutralität jetzt.

Beitrag:

O-Ton: Ein wichtiges Beispiel ist sicherlich, dass wir E-Mobilität ja besonders für Städte voranbringen, aber weil wir ja andere Fahrzeuge haben – wie Schiffe, Flugzeuge, Lastwagen – und die sind zum Teil natürlich sicherlich nicht mit Batterien zu betreiben. – Länge 15 sec.

..sagt die frühere Umweltministerin von Niedersachsen, Monika Griefahn. Sie plädiert wie viele andere dafür, nicht nur klima-neutral zu sein, sondern klima-positiv.

O-Ton: Das heißt positiv die Erde so zu gestalten, dass wir auch in Zukunft hier leben können. Und dazu sind efuels auch ein Beitrag, weil sie auch in der Produktion CO2 nutzen können. – Länge 10 sec.

Mit chemischen Verfahren binden efuels CO2 – es entstehen synthetische Kraftstoffe. Eine Win-Win-Situation. Nach Ansicht von Monika Griefahn muss diese Technologie weiter voran getrieben werden, mit den entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Auf diese Neutralität pocht auch Ralf Diemer von der eFuel Alliance und vergleicht dies mit den erneuerbaren Energien.

O-Ton: Keiner würde ja auf die Idee kommen und sagen, erneuerbare Energien dürfen ausschließlich mit Solarenergien gewonnen werden. Sondern man nutzt alle Technologien, die verfügbar sind: Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft, Biothermie, Geothermie – und die sollen alle genutzt werden, weil nur dann erreicht man so viel wie möglich Energieproduktion durch erneuerbare. – Länge 21 sec.

Mehr zu dem Thema unter efuel-alliance.eu.

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