Enoch zu Guttenberg erwartet von der Politik „nicht viel“

„Leider fehlt es uns an den großen Köpfen, die in der Öko-Problematik klare Meinungen haben, und diese auch philosophisch und wirtschaftspolitisch untermauern können“, betonte der Dirigent. Selbst die Grünen seien „nie wirklich perspektivisch“ gewesen. „Wenn man sich deren Bundestagsreden anhört, versteht man, dass sie den meisten auf die Nerven gehen“, sagte zu Guttenberg.
Der 63-jährige Mitgründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland fügte hinzu, Schloss Guttenberg sei „heute weitgehend klimaneutral“ und werde „mit Energiesparlampen beleuchtet, auch wenn das Licht scheußlich ist. Und die gesamte Anlage mit allen Gebäuden wird mit Hackschnitzeln beheizt“. Zugleich bekräftigte er seine Ablehnung der Kernenergie. „Für mich ist heute noch jedes Atomkraftwerk eine schlafende Atombombe“, sagte zu Guttenberg.

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