Bei Motordefekt andere Verkehrsteilnehmer warnen

Auf der Autobahn bemerkt der Fahrer einen Motordefekt, woraufhin er deutlich langsamer wurde. Deshalb wechselte er von der linken Spur auf die rechte. Kurz bevor er stehen blieb, fuhr ihm ein anderer Fahrer auf. Den Warnblinker oder ähnliches hatte er nicht gesetzt. Den Schaden wollte er dennoch vom Auffahrenden ersetzt bekommen.

Damit scheiterte er sowohl in der ersten als auch in der zweiten Instanz größtenteils. Bei einem Auffahrunfall spreche zwar viel für die Schuld des Auffahrenden. In diesem Fall müsse der Kläger aber zwei Drittel des Schadens tragen. Da er den Schaden bemerkte und deshalb auch von der linken auf die rechte Fahrbahn fuhr, hätte er die nach ihm fahrenden Fahrer durch Hupen, Bremszeichen oder Warnblinker warnen müssen. Dabei sei es unerheblich, ob er beim Unfall bereits stand oder noch mit 30 bis 40 km/h fuhr. Auf einer Autobahn müsse niemand damit rechnen, dass ein vorausfahrendes Fahrzeug ohne erkennbaren Grund und vor allem ohne Warnzeichen so langsam werde. Daher sei der Verschuldensanteil dieses Fahrers doppelt so hoch wie der des Auffahrenden.

Ähnliche Themen

  • GM Europe: Kein Umzug nach Rüsselsheim Rüsselsheim/Zürich -  Entgegen den bisherigen Verlautbarungen der Opel-Mutter GM zieht General Motors Europe von Glattbruck bei Zürich nicht nach Rüsselsheim um. Tatsächlich wird die […]
  • „Bis zu 30 Prozent mehr Autos auf Halde“ Planungen werden nun wöchentlich statt monatlich angepasstSalzburg – GM Europe hat gegenwärtig mit einem nie dagewesenen Absatzeinbruch zu kämpfen. „Derzeit haben wir bis zu 30 Prozent […]
  • Video-Verkehrskontrollen bundesweit einstellen Berlin (DAV). Nach Ansicht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) müssen alle Geschwindigkeitskontrollen mittels Video in der Bundesrepublik Deutschland sofort eingestellt werden. Dies ergebe […]
  • Scheidende Spitzenpolitiker rechnen ab Scheidende Spitzenpolitiker rechnen mit dem rauen und indiskreten Berliner Politikbetrieb ab. „Es ist hektischer geworden im vergangenen Jahrzehnt“, bedauert SPD-Fraktionschef Peter Struck […]
  • KKH: Kein Werbeverbot für Fastfood! Berlin – Die Kaufmännische Krankenkasse KKH hält ein Werbeverbot für Fastfood für nicht sinnvoll und plädiert stattdessen für mehr Aufklärung. „Das wäre die einfachste Regel, alles zu […]
  • O-Ton: Anschnallpflicht gilt nur während der Fahrt Zwar müssen Sicherheitsgurte während der Fahrt grundsätzlich angelegt werden. Kommt es jedoch nach einem ersten Unfall zu einem zweiten, dann haftet man nicht. Das hat der […]
  • Urlaubsabgeltung und Arbeitslosengeldanspruch Erfurt/Berlin (DAV). Beendet der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit einem erkrankten Arbeitnehmer, muss er prüfen, wann dessen Arbeitsunfähigkeit endet und sein Anspruch auf […]
  • O-Töne + Magazin: Bleiben statt gehen Entwicklungspolitik ist das neue Wort für Frieden, betonte Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, auf der Landesversammlung der Frauenunion in […]
  • Magazin: Weihnachtpostfiliale Himmelpfort knackt gleich drei Rekorde Für den Weihnachtsmann sind diese Tage die wichtigsten Tage des Jahres, drei Rekorde indes kann er bereits vermelden: Sie wurden in der Weihnachtpostfiliale im brandenburgischen […]
  • Magazin: Wer bekommt der Großen Stern des Sports? Der Wettbewerb Sterne des Sports steht vor dem großen Finale in Berlin: Am 24. Januar (am kommenden Mittwoch/heute) werden im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin […]
  • O-Ton: Vizechef der Piratenpartei ohne Facebook-Account Berlin - Trotz großer Internetaffinität verzichtet der Vizechef der Piratenpartei, Bernd Schlömer, konsequent auf ein eigenes Profil bei Facebook. "Ich wähle meine sozialen Netzwerke […]
  • Eigentümer haftet für Abfallentsorgungsgebühren Neustadt/Berlin (DAV). Ein Wohnungseigentümer kann auch dann zu Abfallentsorgungsgebühren herangezogen werden, wenn er die Wohnung vermietet hat und deshalb selbst die Abfalltonne nicht […]
  • Magazin: Kinderschutz-App mit TÜV-Zertifikat jetzt zum Download Anmoderation: Es lässt sich nur grob schätzen, wie viele Handys zum Weihnachtsfest verschenkt werden. Fest steht aber: Es werden viele sein – und auch auf vielen Kinderwunschzetteln steht […]
  • O-Ton: Schmerzensgeld zwei Jahre nach Unfall Auch wenn ein Unfall schon länger zurückliegt, können Schmerzensgeldforderungen noch erfolgreich sein. So entschied das Oberlandesgericht Bamberg im Fall eines jungen Mädchens. Sie war […]
  • O-Ton + Magazin: Spinne als allgemeines Lebensrisiko Spinnen sind ein allgemeines Lebensrisiko! So entschied das Oberlandesgerichts Karlsruhe in dem Fall einer Dame. Sie hatte sich in einer Tiefgarage so vor einer Spinne erschreckt, war […]
  • US-Grenzwerte kein Problem für Daimler Entwicklungschef Weber kündigt für 2010 Ende der CAFE-Strafen an Genf - Der Stuttgarter Autohersteller Daimler sieht in der in Kürze anstehenden Verschärfung der PKW-Verbrauchsvorgaben auf […]
  • O-Ton+Magazin: Bei Volksfesten mit Betrunkenen rechnen Autofahrer müssen in der Umgebung von Volksfesten ihre Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpassen. Bei einem Unfall mit Betrunkenen können sie sonst zur Mithaftung verurteilt werden. So […]
  • Schnelle Serverleistung für Unternehmen München - Für komplexe Projekte oder unerwartete Auftragsspitzen innerhalb kurzer Zeit müssen Unternehmen nicht gleich in teure Neuhardware investieren. Oft ist es möglich, die Last auf […]
  • O-Ton + Magazin: Geschwindigkeitsbegrenzung gilt nicht für gesperrte Fahrspur Auf verschiedenen Fahrspuren einer Autobahn können unterschiedliche Verkehrsregeln herrschen: Dann nämlich, wenn eine Spur mit einem roten Kreuz gesperrt ist, während auf der anderen der […]
  • O-Ton + Magazin: Grillen mit Spiritus kann teuer sein Wer gemeinsam mit seinen Freunden grillt und Spiritus in ein offenes Feuer gießt, haftet gemeinsam. So entschied das Oberlandesgerichts Hamm. Dabei hatte einer der Grillfreunde zu viel […]
  • BMW beendet Kurzarbeit München - BMW wird in den kommenden Wochen die Kurzarbeit in allen deutschen Standorten beenden. Im Berliner Motorrad-Werk und in der Komponenten-Fabrik Landshut sind punktuell noch 1.000 […]
  • BMW sucht Lösung im Streit um Zeitarbeiter München - Im Streit um die massive Beschäftigung von Leiharbeitern will BMW einer Entscheidung der Gerichte zuvor kommen und sucht nach einer einvernehmlichen Lösung mit dem Betriebsrat. […]
  • O-Ton + Magazin: Neuwagen auch bei 304 km Laufleistung? Ein Neuwagen muss auch neu sein. Wer jedoch zunächst ein Fahrzeug annimmt, dass bereits über 300 Kilometer gefahren ist, akzeptiert es mit dieser Laufleistung. Nachträglich kann man den […]
  • Bei Wohnrecht auch Besuchsrecht Coburg/Berlin (DAV). Nicht selten übertragen Eltern das Eigentum am Familienanwesen auf ein Kind und behalten sich das Wohnrecht an einem Gebäudeteil vor. Dieses Wohnrecht gibt ihnen für […]
  • Magazin: Flüchtlinge als Rettung für den deutschen Arbeitsmarkt? Es ist kein Geheimnis - Deutschland wird immer älter, zudem fehlen immer häufiger Fachkräfte. Firmen rufen nach Experten, jedoch tut sich die Politik schwer mit unbürokratischen Lösungen - […]
  • O-Ton: Radler über Hindernisse auf eigene Verantwortung Wer als Radfahrer über ein Hindernis fährt, tut dies auf eigene Gefahr. Kommt es zu einem Unfall, muss er selber für den Schaden aufkommen. So entschied das Amtsgericht München. In dem […]
  • O-Ton: Strandmücken sind kein Reisemangel Wer im Urlaub von Insekten genervt wird, kann dies nicht unbedingt dem Reiseveranstalter in die Schuhe schieben und als Reisemangel mit Schadensersatzansprüchen deklarieren. So erging es […]
  • O-Ton: „Section Control“ in Niedersachsen startet „Section Control“ startet im Januar 2016 an der B 6 zwischen Laatzen und Gleidingen. Damit wird nicht an einem Punkt geblitzt, sondern alle Fahrzeuge werden erfasst. Wer die Strecke […]
  • Experten: Krisenmanagement „unprofessionell“ Toyota: Rückrufkosten könnten auf bis zu drei Milliarden Euro steigenMünchen - Auf Toyota werden nach dem Rückruf von rund acht Millionen Fahrzeugen möglichweise Kosten von bis zu drei […]
  • O-Ton: Kopfschmerztabletten nicht steuerlich absetzbar Medikamente für die übliche Hausapotheke, für die keine ärztliche Verordnung notwendig ist, kann man nicht von der Steuer absetzen. So entschied das Finanzgerichts Rheinland-Pfalz. In dem […]

Schreibe einen Kommentar