E-Mobilität: Fragezeichen um „Gipfel“ mit Kanzlerin in Berlin

Dagegen sprach sich intern der Verband der Automobilindustrie (VDA) aus. Museales Ambiente passe nicht zu einem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld. Jetzt wird erwogen, die Großveranstaltung in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom abzuhalten. Nach aktuellen Planungen soll sich der Gipfel in drei Blöcke gliedern. Gesprächen in kleiner Runde von Topmanagern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel folgen für die rund 300 Teilnehmer des zweiten Blocks Vorträge von Rednern aus Auto- und Elektrowirtschaft. Dabei soll auch die „Road-Map“ der Bundesregierung für E-Mobilität erläutert werden. Zum dritten Teil des Gipfels gehört unter anderem eine Ausstellung mit innovativen Batteriezellen, Ladestationen und E-Prototypen.
 
Der VW-Konzern hat im Vorfeld des Gipfeltreffens laut einer internen Mitteilung „eine groß angelegte Initiative zum Thema Elektromobilität angestoßen“. Geleitet wird das Projekt mit dem Namen „e.Motion“  von VW-Manager Karl-Thomas Neumann, Ex-Chef des Zulieferers Continental. Mit einem markenübergreifenden Konzernteam soll er „die grundsätzliche Strategie und Vorgehensweise des Konzerns“ erarbeiten. Neumanns Truppe werde „nach einer umfassenden Bewertung der bereits vorliegenden Analysen sowie einer Abschätzung des Marktentwicklungspotenzials“ auch die Implementierung „vorantreiben“, heißt es laut Automobilwoche in der vertraulichen Mitteilung. „Im ersten Schritt wurde das Konzernteam mit Vertretern der Marken Volkswagen und Audi aus verschiedenen Unternehmensbereichen aufgesetzt“. Später soll das „e.Motion“-Team „mit Vertretern weiterer Konzernmarken ergänzt werden“.  Die „Moderation“ wird ein spezielles „Project office“ übernehmen.

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