BMW startet Sonderprogramm

Betroffene Händler könnten so aus einem Vollbetrieb einen sogenannten „Satelliten-Standort“ machen. Um Kosten zu sparen, muss dieser Satellit nicht alle BMW-Standards erfüllen, er kann beispielsweise eine geringere Zahl an Vorführwagen haben, unterstrich Engel. „Sales light“ wird nach den neuen Bundesländern europaweit auch in strukturschwachen Gebieten Englands, Spaniens und Italiens starten.

Unterdessen ziehe das Großkundengeschäft wieder an, „das zeigt unser Auftragseingang. Und auch das Privatkundengeschäft normalisiert sich wieder“, prognostizierte Engel. Er betonte: „In diesem Jahr werden wir sowohl unseren Anteil am deutschen Gesamtmarkt als auch im Premiumsegment deutlich ausbauen.“ 2009 lag der Marktanteil der Marke BMW bei knapp sechs Prozent, im Premiumsegment bei 22 Prozent.
Deutschlandweit gibt es insgesamt 580 BMW-  und 193 Mini-Standorte mit 221 Händlern. Die Zahl der BMW-eigenen  Niederlassungen werde nicht erhöht, versicherte der Vertriebschef: „Im Gegenteil, wir geben Niederlassungsbetriebe ab.“ BMW führt 18 Niederlassungen, die Zahl ihrer Betriebe wurde im vergangenen Jahr um drei auf 43 reduziert.

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