Category Archives: O-Töne / Radiobeiträge

01Dez/10

O-Ton: Umzug bei Schimmel

Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft:

O-Ton: Das Gericht hat gesagt, nach Aussage der Vermieter sei trotz Renovierungsversuchen mehrfach Schimmel in der alten Wohnung aufgetreten. Die Tochter war krank. Daraus ergebe sich eine Umzugsnotwendigkeit und somit eine gesetzliche Verpflichtung der ARGE, die Kosten der neuen, teureren Unterkunft auch zu zahlen. – Länge 14 sec.

Mehr Informationen unter www.anwaltauskunft.de.

 

+++++++++++++++++++++++++

O-Ton  (Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, „Ziel speichern unter“ )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse „service (at) vorabs.de“, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.

 

26Nov/10

O-Ton + Magazin: Wege zu mehr Lebensqualität

Ingo Kailuweit, Vorstandschef der KKH-Allianz:

O-Ton:

Hier ist nun besonders die Politik am Zug, um die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.

Magazin: Wege zu mehr Lebensqualität

Die Schlagzeilen, die im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen täglich zu lesen sind, sind selten positiv. Da ist von „Gefahr für Patienten“ die Rede, der Tod lauert angeblich im Krankenhaus und „Krankenkassen sehen höhere Belastungen für Versicherte“. Wie kommt man raus aus dem Dilemma?

Text:

Der Begriff Hochnutzer ist wohl einer der weniger Begriffe, die es in Wikipedia noch nicht gibt. Sicher wird dies aber bald der Fall sein. Denn unter Hochnutzern verstehen Krankenkassen die Patienten, die durch ihre Leiden hohe Kosten hervor rufen. Ingo Kailuweit, Vorstandschef der KKH-Allianz:

O-Ton:

Gewaltige Kosten, meist hervorgerufen durch Herzkreislauf-Krankheiten oder Depressionen. Davon sind nicht nur ältere Menschen betroffen:

O-Ton:

Unterm Strich – so die Forderung – muss die Betreuung der Patienten besser werden. Beispiel: Chronische Schmerzen können beim Spezialisten besser behandelt werden als beim Hausarzt. Dafür aber muss es genügend Experten geben. Ihre Zahl ist dagegen in den letzten Jahren weitgehend konstant geblieben, die der Patienten wächst ständig. Ingo Kailuweit:

O-Ton:

Hier ist nun besonders die Politik am Zug, um die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

+++++++++++++++++++++++++

O-Ton und Magazin  (Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, „Ziel speichern unter“ )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse „service (at) vorabs.de“, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.

 

25Nov/10

O-Ton: Winterreifenpflicht kommt

Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein, über die Regelung in Österreich:

 

O-Ton:

Weitere Informationen dazu und zu Regelungen in anderen europäischen Ländern gibt es hier unter  davblog.de.

 

+++++++++++++++++++++++++

O-Ton  (Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, „Ziel speichern unter“ )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse „service (at) vorabs.de“, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.

 

 

 

19Nov/10

O-Ton + Magazin: Ein Eichhörnchen ist kein Hase

Bettina Bachmann von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins:

O-Ton: Wenn Sie einen Unfall haben mit Haarwild im Sinne des Jagdgesetzes, dann tritt die Kaskoversicherung ein. Unter Haarwild versteht man Hasen, Kaninchen, Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse, Luchse, Dachse und sogar Seehunde. Nicht jedoch Ratten, Igel, Elche, Rentiere, Wölfe, Bären oder aber Eichhörnchen. – Länge 20 sec.

Mehr Informationen dazu unter www.verkehrsrecht.de.

Magazin: Ein Eichhörnchen ist kein Hase

Wildunfall ist nicht gleich Wildunfall. Teilkaskoversicherungen zahlen in der Regel nur bei einem Wildunfall mit Jagdwild. Bei kleineren Tieren wie Eichhörnchen muss die Versicherung nicht zahlen. In diesem Sinne entschied kürzlich auch das Landgericht Coburg.
Hier ist der ganze Fall:

Beitrag:

In der dunklen Jahreszeit sind die Polizeiberichte voll von Schlagzeilen wie etwa “Wildunfall verursacht Totalschaden”. Es muss zwar nicht immer gleich ein Totalschaden sein, aber auch in manchen Fällen kommt auch noch Ärger mit der Versicherung hinzu:

O-Ton: Wenn Sie einen Unfall haben mit Haarwild im Sinne des Jagdgesetzes, dann tritt die Kaskoversicherung ein. Unter Haarwild versteht man Hasen, Kaninchen, Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse, Luchse, Dachse und sogar Seehunde. Nicht jedoch Ratten, Igel, Elche, Rentiere, Wölfe, Bären oder aber Eichhörnchen. – Länge 20 sec.

… erklärt Bettina Bachmann von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Und gerade um so einen Unfall mit einem Eichhörnchen ging es. Das kleine Tier rannte auf die Straße und zwang eine Autofahrerin zu einer Vollbremsung:

O-Ton: SFX

Doch trotz quietschender Bremsen kam das Auto ins Schleudern und wurde völlig zerstört. 6.000 Euro Schaden. Der Versicherer aber erklärte, das war kein versicherter Wildunfall – und bekam damit vor Gericht Recht.

O-Ton: Die Autofahrerin musste feststellen, dass Schäden, die durch eine Kollision mit einem Eichhörnchen ausgelöst werden, nicht von der Teilkasko-Versicherung erstattet werden. Da es sich bei einem Eichhörnchen eben nicht um Haarwild im Sinne des Bundesjagdgesetzes handelt und viele Teilkaskoversicherungen nur diese Schäden ersetzen.

O-Ton: SFX

O-Ton: Es gibt aber auch Versicherungen, die Schäden ersetzen, die durch Kollisionen mit Nutztieren entstehen, also zum Beispiel mit Kühen, Schafen, Pferden. Man muss bei seiner Versicherung im Kleingedruckten nachschauen: Sind bei mir nur wirkliche Wildunfälle mit Haarwild abgedeckt oder hat der Versicherer den Versicherungsschutz auch auf andere Tiere ausgedehnt. – Länge 38 sec.

Mehr Informationen dazu – und zu anderen Rechtsthemen rund ums Auto unter www.verkehrsrecht.de.

Absage

 

+++++++++++++++++++++++++

O-Ton und Magazin  (Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, „Ziel speichern unter“ )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse „service (at) vorabs.de“, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.

 

19Nov/10

O-Ton + Magazin: Keine Vollstreckung von österreichischem Bußgeldbescheid

Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins, mit dem Fall:

O-Ton: Wir kennen eben in Deutschland keine Halterhaftung. Sondern es muss immer nachgewiesen werden, wer Fahrer war. In Deutschland würden wir dies bei mehrmaligen Verstößen ja so lösen, dass er ein Fahrtenbuch führen müsste. Also es ist nicht möglich, dass man sagt: “Ich bin nicht gefahren”. Und deswegen sei man dann nicht verpflichtet, das Bußgeld zu bezahlen. – Länge 22 sec.

Unter www.verkehrsrecht.de kann man den ganzen Fall noch einmal nachlesen.

Magazin: Keine Vollstreckung eines österreichischen Bußgeldbescheides

Eine deutsche Behörde muss ein österreichisches Bußgeld nicht zwingend vollstrecken, wenn der Fahrzeughalter keine Angaben zu der Person machen will, die zum Tatzeitpunkt das Auto gefahren hat. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Finanzgerichts Hamburg.

Beitrag:

Parkplätze sind weltweit knapp. Da macht die österreichische Hauptstadt keine Ausnahme. Und weil sie knapp sind, wird in privaten Parkhäusern wie auf öffentlichen Straßen Geld fürs Parken verlangt. Auch das ist in Wien so. Nur bei den Konsequenzen kann es Unterschiede geben – Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins, mit dem Fall:

O-Ton: Ein deutsches Auto wurde mehrfach in einer gebührenpflichtigen Parkzone in Wien ordnungswidrig abgestellt. Der Aufforderung der österreichischen Behörde, den Fahrer des Autos zu nennen, kam der Halter nicht nach. Er berief sich auf das Zeugnis- und Auskunftsverweigerungsrecht. Weil er hätte sich ja selbst belasten können oder nahe Angehörige, was nach deutschem Recht nicht zulässig ist. Und deswegen konnte der Bußgeldbescheid, der österreichische, nicht vollstreckt werden in Deutschland. – Länge 29 sec.

Es gibt zwar ein Amtshilfeabkommen mit Österreich. Allerdings wird die Amtshilfe nicht geleistet, wenn sie nach dem Recht des jeweils anderen Staates unzulässig ist. Punkt um!

O-Ton: SFX

Und das Finanzgericht Hamburg stärkte die Meinung des deutschen Falschparkers: Er musste nicht zahlen. Bettina Bachmann:

O-Ton: Wir kennen eben in Deutschland keine Halterhaftung. Sondern es muss immer nachgewiesen werden, wer Fahrer war. In Deutschland würden wir dies bei mehrmaligen Verstößen ja so lösen, dass er ein Fahrtenbuch führen müsste. Also es ist nicht möglich, dass man sagt: “Ich bin nicht gefahren”. Und deswegen sei man dann nicht verpflichtet, das Bußgeld zu bezahlen. – Länge 22 sec.

Unter www.verkehrsrecht.de kann man den ganzen Fall noch einmal nachlesen.

Absage.

 

+++++++++++++++++++++++++

O-Ton und Magazin  (Anhören: linke Maustaste, Download: rechte Maustaste, „Ziel speichern unter“ )

Bitte senden Sie uns eine E-Mail auf die Adresse „service (at) vorabs.de“, wenn Sie das Audiomaterial verwendet haben.

Dabei entspricht (at) dem gewohnten Zeichen @, wir müssen aus Spam-Schutzgründen so schreiben.