Forscher finden irreparables Leck in Windows 7

Der Hack nennt sich VBootkit 2.0 und wurde von Vipin Kumar und Nitin Kumar im Rahmen der „The Box Security Conference“ vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen Proof-of-concept-Code, der lediglich drei KByte groß ist und sich während des Windows Bootvorgangs in den Speicher lädt. Sicherheitssoftware hat keine Chance, diesen Angreifer zu entdecken, da er gut getarnt ist. Die beiden Forscher behaupten, dass ein Fix für diesen Bug unmöglich zu finden sei. Es handele sich vielmehr um ein allgemeines Problem des Betriebssystems. Windows nimmt an, dass der Bootvorgang sicher ist und das wäre laut Kumar der Ansatzpunkt für den VBootkit.
Trotzdem besteht für Windows-7-User keine akute Gefahr, da der Angreifer direkt auf den Rechner seines Opfers zugreifen muss, um die Anwendung erfolgreich installieren zu können.

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