Händler würden Opel kaufen

So sei das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim darauf ausgelegt, Fahrzeuge für den gesamten Konzern zu konzipieren. Zudem wäre durch einen Kauf noch nicht sichergestellt, wer die Milliarden schweren Investitionen in künftige Produkte wie beispielsweise den neuen Astra oder die nächste Generation des Meriva aufbringt. Opel-Vertriebschef Thomas Owsianski bekräftigte vor den Vertriebspartnern, dass Opel „nicht vor dem Aus“ stünde. Allerdings schiebe der Konzern derzeit einige Investitionen auf, die nicht unmittelbar mit dem Kerngeschäft in Verbindung stünden. „Die neue Kennzeichnung der Betriebe beispielsweise oder die Modernisierung der IT hat nicht mehr die Priorität wie noch vor einigen Wochen“, sagt Owsianski. Dadurch solle den Händlern die Konzentration auf den Verkauf erleichtert werden.

Zu den Opel-Vertriebspartnern gehören über 2.000 Verkaufs- und Servicestützpunkte allein in Deutschland, die rund 35.000 Mitarbeiter beschäftigen.

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