KKH: Kein Werbeverbot für Fastfood!

Man könne Schokolade oder Hamburger einem Kind nicht vorenthalten. „Ich kann mit dem Kind aber darüber diskutieren: Ich eine bestimmten Dosierung ist es gut, in einer anderen Dosierung ist es weniger gut.“ Von daher seien Aufklärung und Erziehung viel wichtiger als Verbote, betonte Kailuweit. Entsprechende Modellversuche hätten ergeben, dass beispielsweise Kinder mit Begeisterung mit gesunden Zutaten selbst kochen würden. Dies sei eine gemeinsame Aufgabe für Eltern, Lehrer und Erzieher in den Kitas.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte kürzlich Zahlen vorgelegt, wonach 15 Prozent der Kinder in Deutschland übergewichtig seien, 1,9 Millionen oder rund sechs Prozent der Kinder sogar adipös. Dies könne ihr gesamtes Leben beeinträchtigen, neben einer Einschränkung der Lebensqualität können Diabetes oder andere Stoffwechselstörungen hervorgerufen werden. In den vergangenen 20 Jahren seien diese Krankheiten rapide angestiegen.

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