Krankenkassen: Neue Fusionen in Sicht

Die KKH setze auf dieses Wachstum durch Fusionen und Zusammenschlüsse, da davon die Mitglieder profitierten. „Wir verhandeln ja mit Leistungserbringern Verträge, beispielsweise bei den Hilfsmitteln. Da ist es ein erheblicher Unterschied, ob zwei Millionen Versicherte im Hintergrund sind oder ob es drei oder vier Millionen sind“, unterstrich Haucke. Daher werde jetzt auch darüber nachgedacht, gemeinsam mit der Privaten Krankenversicherung der Allianz Einkäufe vorzunehmen. „Dadurch bekommen wir günstigere Konditionen und das kommt auch unseren Versicherten zugute.“
Denkbar sei auch, über den Vertrieb der Allianz Mitgliedschaften in der Gesetzlichen Krankenversicherung anzubieten, sagte Haucke. Dies sei auch für manche Mitarbeiter „eine Kulturrevolution“. Ebenso sei es vorstellbar, das Filialnetz des Konzerns Metro Kaufhof zu nutzen, um die eigenen Versicherten noch individueller zu beraten und zu betreuen.

Das Bundesversicherungsamt hatte kürzlich die Fusion zwischen der KKH und der BKK Allianz zum 1. April zur neuen „KKH-Allianz“ offiziell genehmigt. Spätestens zum 1. Juli will sich mit der METRO AG Kaufhof BKK eine weitere Kasse der KKH-Allianz anschließen.

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