Mercedes-Händler fordern Einfrieren der Autopreise

Der Händlerverband erwartet zumindest im ersten Halbjahr 2009 aufgrund der vielen Unsicherheitsfaktoren einen „sehr schwierigen Markt“, Sorge bereitet den Mercedes-Agenturen vor allem der zu erwartende Restwertverfall für Leasingrückläufer. Da sich Autokäufer verstärkt von großen Limousinen wie der Mercedes S-Klasse,  dem 7er BMW  und dem Audi A8 abwenden und kleinere Modelle bevorzugen, rechnen Experten mit einem starken Wertverlust für die Fahrzeuge am Gebrauchtwagenmarkt. Um die Mercedes-Händler vor zusätzlichen Belastungen zu schützen, hat der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD) deshalb mit dem Händlerverband für das kommende Jahr bei der Verteilung des Restwertrisikos laut Ritter „erhebliche Veränderungen“ vorgenommen: „Ob diese Maßnahmen angesichts des geschwundenen Mengenabsatzes für 2009 ausreichen, können wir heute noch nicht sagen.“ Unter anderem hat Mercedes das Bewertungsrisiko bis zu einem Verlust von sieben Prozent des Restwerts übernommen. Die 90 Mercedes-Händler hatten erst vor kurzem ein Hilfspaket für das Jahr 2008 über 61 Millionen Euro erhalten.

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