Opel-Arbeitnehmer entwickeln eigenes Überlebens-Konzept

„Unsere Idee ist es, die Produktion in den europäischen GM-Werken gerechter zu verteilen und neue Märkte zu öffnen, die uns bisher nicht zugänglich waren“, skizzierte Einenkel das Konzept. Ein Hauptproblem von Opel und allen übrigen GM-Aktivitäten in Europa sei die strikte Beschränkung des Absatzmarktes auf Europa. „Wir wollen verstärkt in den russischen Markt hinein und nach Asien. Das könnte zusätzlichen Absatz ermöglichen“, sagte Einenkel. Auch in Afrika gebe es durchaus ein gewisses Potenzial für Opel. Bei einer „realistischen Rechnung“ für Opel könne man derzeit von rund 1,1 Millionen absetzbaren Fahrzeugen pro Jahr ausgehen, rechnete Einenkel vor. „Deshalb brauchen wir zur Auslastung unserer Werke auf Dauer neue Absatzmärkte.“

2008 hatte Opel allein in Osteuropa um 41 Prozent auf 257.000 Fahrzeuge zugelegt und war damit vier Mal so stark wie der Branchendurchschnitt. Allein in Russland hatte Opel seine Verkäufe um 49 Prozent auf knapp 100.000 Fahrzeuge steigern können.

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