Pischetsrieder als neuer Opel-Chef im Gespräch

Borkowski als Chef des größten Opel-Händlers in Deutschland greift mit seinem Vorschlag eine Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf. Da sich die Händler zu 20 Prozent an Opel beteiligen wollen, hätten sie zugleich Anspruch auf Vertreter im Aufsichtsrat. „Die Stimme der Händler wird dabei gehört werden müssen“, sagte Volker Bieling, Vorstandssprecher des Verbands des Opel-Händlerverbandes VDOH.
Zugleich wollen sich die Vertriebspartner gegen eine GM-Insolvenz wappnen und offene Forderungen bei der Konzernmutter eintreiben. „Jetzt muss ein eigenes Cash-Management aufgezogen werden, um sicherzustellen, dass keine Liquidität nach Amerika abgezogen wird“, verlangte AVAG-Chef Borkowski und forderte die Händler auf, „jeder sollte auf seine Außenstände achten und zusehen, dass etwa Verkaufshilfen auch tatsächlich ausgezahlt werden.“ Bislang hätten die Händler allerdings vergeblich versucht, die  auf vier Wochen festgelegten Zahlungsziele  mit Opel zu verkürzen, sagte VDOH-Vorstandssprecher Bieling der Zeitung.

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