„Einschneidende Maßnahmen“ und Produktionskürzung

Daher habe der Vorstand „einschneidende Maßnahmen beschlossen, von denen sämtliche Unternehmensbereiche und Abteilungen betroffen sein werden. Insbesondere bei den Kosten sehen wir noch erhebliches Sparpotenzial, das wir heben wollen. Gleichzeitig werden wir unsere Produktion drosseln. Denn lieber bauen wir ein Fahrzeug zu wenig als eines zu viel, das dann auf der Halde landet und unser Unternehmen langfristig belastet“, schrieb der Konzernchef weiter.

Zwar gab sich Wiedeking optimistisch, mit der Markteinführung der vierten Porsche-Baureihe Panamera im Spätsommer den Absatz stabilisieren zu können. Allerdings kündigte er auch an: „Keine Frage, wir werden unseren Mitarbeitern in den kommenden Monaten viel abverlangen. Und wir alle werden unsere Gürtel etwas enger schnallen müssen“. An den aktuellen Absatzzahlen sei absehbar, dass sich die Kunden in sämtlichen Marktregionen zunehmend in Kaufzurückhaltung übten. „Nach gut eineinhalb Jahrzehnten kontinuierlichen Wachstums ist das für uns alle eine ungewohnte Erfahrung“, räumte Wiedeking in dem zweiseitigen Schreiben ein.

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