Amerika hat bei VW oberste Priorität

 Washington – Mit zwei neuen Modellen, lokalem Einkauf und sieben Milliarden Dollar Investitionen bis 2018 will der Volkswagen-Konzern in Amerika verlorenen Boden gut machen.

„Amerika hat bei VW im Augenblick die oberste Priorität“, sagte der neue VW-USA-Chef Michael Horn im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche und fügte hinzu: „Jetzt habe ich in Wolfsburg die ungeteilte Aufmerksamkeit.“ 2018 sollen in den USA 800.000 Fahrzeuge verkauft werden, in den ersten sieben Monaten dieses Jahres waren es nur 207.900. Mit zwei neuen Baureihen, die jeweils größer und trotzdem günstiger als Tiguan und Touareg sein soll, will VW den Absatz ankurbeln. Zugleich wird der US-Standort Chattanooga mit einem eigenen F&E-Center aufgewertet und 200 neue Entwickler eingestellt. Zugleich sollen die Entscheidungswege deutlich beschleunigt werden: „Wir kommen mit Vorschlägen, die komplett bewertet und durchgerechnet sind und liefern einen fertigen Business-Case, den der Vorstand nur noch absegnen muss.“

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